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Freitaler Ruinen-Haus ist eingerüstet

Die Sanierung zwei verfallener Häuser an der Dresdner Straße beginnt – weil nun auch die Finanzen geklärt sind.

Von Tobias Winzer

Freital. Die Bauarbeiten an den maroden Häusern in der Dresdner Straße 44 und 46 in Freital-Potschappel haben nun auch von außen sichtbar begonnen. Seit der vergangenen Woche steht vor der Hausnummer 44 ein Gerüst. Im Inneren gehen unterdessen die Entrümpelungsarbeiten weiter.

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Die Stadtverwaltung Freital hatte Ende April zugesichert, dass sie ein Zehntel der Kosten für die Sanierung der Häuser übernimmt. Demnach zahlt Freital etwas mehr als 100 000 Euro. Zwei Drittel des Geldes reicht sie aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ weiter. Ein Drittel stammen aus dem eigenen Haushalt. Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen voraussichtlich bei 1,2 Millionen Euro. Bauherr ist der Österreicher Milan Vorhand, der in Freital schon etliche Häuser saniert hat.

Am Haus Dresdner Straße 46 sind umfangreiche Bauarbeiten nötig. Es gibt einen Hausschwammbefall, weswegen die Decken ausgetauscht werden müssten. Auch ein Aufzug wird eingebaut. Rund 900 000 Euro sind allein für die Bauarbeiten an der Dresdner Straße 46 veranschlagt. Die Fertigstellung ist für Dezember vorgesehen. Ein Pflegedienst und eine Arztpraxis sollen dort einziehen. Unter dem Dach entsteht eine Senioren-WG.

Ähnlich sieht der Zeitplan für die Dresdner Straße 44 nebenan aus. Auch hier haben die Bauarbeiten vor Kurzem begonnen und sollen Ende 2016 abgeschlossen sein. Da der Zweigeschosser kleiner und in besserem Zustand ist, wird mit Investitionskosten von rund 290 000 Euro gerechnet. Geplant sind insgesamt vier Zwei-Zimmer- und eine Vier-Zimmer-Wohnung – alle mit mittlerem Ausstattungsstandard.