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Freitals Rathaus erhält mehr Geld

Die Tochtergesellschaft der Stadt überweißt dem Rathaus mehr Geld. Große Freudensprünge macht die Stadtverwaltung aber nicht.

© Symbolbild/dpa

Freital. Die städtische TGF GmbH, die das Technologiezentrum und den Technologiepark und damit Freitals wichtigste Wirtschaftsstandorte betreibt, soll ab 2020 planmäßig mehr Geld an die Stadt überweisen. Das geht aus dem aktuellen Haushaltsplan hervor, den der Stadtrat jüngst verabschiedet hat. Demnach sind in den Jahren 2020 und 2021 Überweisungen von 185 000 Euro und 190 000 Euro vorgesehen. Damit zahlt die TGF ein Darlehen von insgesamt 4,5 Millionen Euro ab, dass die Stadt 2014 gewährt hat. Damit konnte die TGF die zehn Prozent Eigenmittel für das 21 Millionen Euro teure und großzügig vom Freistaat geförderte Technologiezentrum zahlen und war außerdem handlungsfähig.

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Wie Rathaussprecher Matthias Weigel mitteilt, habe der Stadtrat damals beschlossen, dass das Darlehen in den ersten fünf Jahren nicht getilgt werden muss – als Starthilfe für die TFG. Diese Frist endet 2020. In den vergangenen Jahren hat die TGF das Darlehen jedoch mit Sondertilgungen abgestottert. Diese tauchen nicht im Haushalt auf. Wie TGF-Geschäftsführer Alexander Karrei zuletzt mitteilte, waren das 130 000 Euro im Jahr 2016. (SZ/win)