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Neue Wache für Freitelsdorf

Der Neubau ist im Haushaltsplan für 2018 und 2019 enthalten. Es gibt noch weitere interessante Vorhaben in der Gemeinde.

© Klaus-Dieter Brühl

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

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Die Gemeinde rechnet fest damit, in Freitelsdorf ein neues Feuerwehrgerätehaus in diesem und im nächsten Jahr bauen zu können. Laut Haushaltsplan, der jetzt vorgestellt wurde, stellt die Kommune 85 000 Euro Eigenmittel ein und rechnet mit 250 000 Euro Festbetragsförderung. Aussehen soll es wie das neue Gebäude in Kalkreuth. „In diesem Jahr wird auch der Brandschutzbedarfsplan fortgeschrieben“, ergänzt Bürgermeister Falk Hentschel (CDU). Doch zur Ausstattung der Kameraden gibt es Kritik von Gemeinderat Jörg Weitze (Feuerwehr). Obwohl für vier neue Kameraden dafür 6000 Euro eingestellt werden und insgesamt 100 000 Euro in den kommunalen Brandschutz fließen, findet Weitze diesen Zuschuss „immer schon zu knapp“. Allerdings bleibt er mit dieser Äußerung im Gemeinderat allein. Falk Hentschel und auch Kämmerin Heike Kotsch argumentieren, dass die Gemeinde nicht alles auf einmal erneuern kann. Und auch nicht für jeden Kameraden müsse.

Freitelsdorf wird hingegen dieses Jahr noch eine weitere Baumaßnahme bekommen, und zwar das Abwasser. Auch die Straßen müssen danach gleich mit saniert werden, was sich bis kommendes Jahr hinziehen wird. Um dies bezahlen zu können – auch Fördermittel müssen von der Gemeinde vorgestreckt werden – will die Gemeinde die eigentlich für Ermendorf geplanten Straßenbaumittel einsetzen. Die dortige Holperpiste soll möglichst vorerst eine neue Deckschicht erhalten.

Größere Investitionen gibt es auch in Kalkreuth. In der Turnhalle ist der Fußboden auszutauschen, auch die Decke soll gedämmt werden und die Umkleideräume brauchen eine Modernisierung. Die Gemeinde will dafür die Fördermittel, die für die Jalousien der Grundschule geplant waren, umwidmen. Zu 50 000 Euro Zuschuss kommen noch 17 000 Euro Eigenmittel dazu. Geplant ist zudem eine Art bauliche Veränderung der Schulküche. „Da wir im Schulgebäude den Brandschutz verbessern müssen, suchen wir eine Vision, wie wir die Raumaufteilung besser gestalten können“, sagt Bürgermeister Hentschel. Täglich werden in der Schulküche 450 Essenportionen gekocht – sehr viel mehr als zu der Zeit, als der Küchentrakt entstand.

Weitere Instandhaltung wird es zudem am kommunalen Gebäude Großenhainer Straße in Kalkreuth geben. Geld für Planung ist dieses Jahr für den Kalkreuther Kindergarten vorgesehen.

In Ebersbach will die Gemeinde demnächst das Verwaltungsgebäude kaufen und an der Oberschule die Eingangstreppe und die Überdachung für 25 000 Euro erneuern. Der Bauhof soll einen anderen Multicar erhalten, 70 000 Euro sind dafür reserviert. Für das Bauhofgebäude muss die Gemeinde jetzt mehr Miete bezahlen. Erhebliche Mittel wird Ebersbach künftig für die Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes brauchen – ein Angebot dafür liegt vor – und für die Breitbanderschließung. Eine Idee ist zudem, für Neugeborene eine Art Begrüßung zu finanzieren. Laut Heike Kotsch soll aber kein Geld ausgezahlt, sondern ein Sachwert bereitgestellt werden. Das könnte auch ein Baum sein. Gerechnet wird mit 60 Kindern und je 100 Euro. Für die Straßeninstandsetzung gibt es 128 000 Euro, damit soll unter anderem der Wirtschaftsweg in Göhra durch die Agrargenossenschaft gemacht werden. Als Kreisumlage sind 1,4 Millionen Euro zu zahlen.