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Zittau

"Fridays for Future" geht in die dritte Runde

Am Freitag werden wieder Klima-Aktivisten weltweit demonstrieren, auch in Zittau. Sie mahnen das Versagen der Bundesregierung an.

Bei der jüngsten Demo im September in Zittau haben sich Dutzende junge Menschen beteiligt.
Bei der jüngsten Demo im September in Zittau haben sich Dutzende junge Menschen beteiligt. © Rafael Sampedro

Zum dritten Mal in diesem Jahr ruft die Zittauer Ortsgruppe von "Fridays for Future" an diesem Freitag zu einer Demo auf. Start ist 14 Uhr auf dem Haberkornplatz. Anschließend führt der Weg zu großen Teilen über den Stadtring und endet gegen 15.30 Uhr auf dem Marktplatz.  Auch in Bautzen und Görlitz sind Veranstaltungen geplant. Zudem solidarisiert sich die Ortsgruppe mit der Demo von 'Ende Gelände' am 30. November, die um 11 Uhr bei Jänschwalde beginnt.

"Wir sind uns alle einig, dass wir das Klima schützen müssen, um eine lebenswerte Zukunft für uns selbst und unsere Kinder überhaupt noch gestalten zu können - und das schnell", teilt Alexander Hilse von der Ortsgruppe mit. Die Demo ist Teil des vierten globalen Klimastreiks. Hauptthema: Das Versagen der Bundesregierung beim Klimapaket. Die Aktivisten fordern eine Neuauflage, damit die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens sicherstellt werden kann. 

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"Auf der anderen Seite zeigt der weltweite Rechtsruck, dass wir es uns nicht mehr leisten können, uns inmitten einer Gesellschaft zu verstecken, in der es inzwischen wieder salonfähig ist, im Namen der eigenen Nationalität gegen Minderheiten zu hetzen", so Hilse. "In der nachgewiesenermaßen rechtsextreme Politiker in den Landtag einziehen, um von Innen heraus das demokratische System zu bekämpfen."

Demos bereits im April und September

Die Zittauer haben bereits im April und September zu Demonstrationen aufgerufen. Damals beteiligten sich 200 beziehungsweise 300 Schüler und Erwachsene an den Märschen durch Zittau und den Kundgebungen. Darüber hinaus protestierten Mitglieder der Gruppe unter anderem vor Einkaufsmärkten und organisierten Müll-Sammel-Aktionen.

"Fridays for Future" hat die schwedische Schülerin Greta Thunberg initiiert und inzwischen weltweit Anhänger. Das Anliegen der vor allem jungen Menschen ist, dass schnell und durchgreifend Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden.

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