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„Friederike“ zerstört Pappeln

Kreuz und quer liegen die großen Stämme an der Hauptstraße in Wurschen. Andernorts ist es nicht so extrem.

© Uwe Soeder

Wurschen. Es waren alte Bäume, zum Großteil schon abgestorben. Wohl auch deshalb hat sie der letzte Sturm derart zerstört. Die Pappeln, die eine kleine Wiese an der Weißenberger Straße von der großen Schlosswiese trennten, sind kreuz und quer durcheinandergeraten, abgebrochen und umgestürzt.

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Wie Peter Kießlich von der Agrargesellschaft Am Stromberg bestätigt, wird der Betrieb sich demnächst darum kümmern. Er ist Pächter der Schlosswiese. „Doch erst muss die Wiese trocken werden oder Frost reinkommen, damit wir mit der Technik drauf können“, sagt Kießlich. Bereits im vergangenen Jahr haben die Kotitzer sich um die abgestorbenen Pappeln in der Nähe der Buswarteschleife gekümmert. „Da war Gefahr im Verzug“, sagt Peter Kießlich. Stück für Stück soll das Gelände aufgeräumt werden. Ob es Nachpflanzungen geben wird, ist noch nicht klar.

Auch an anderen Stellen im Stadtgebiet hat der Sturm Schaden angerichtet. Allerdings, so Weißenbergs Bürgermeister Jürgen Arlt (parteilos), nicht so stark wie der Sturm Ende Oktober. „Im Eigenheimgebiet bei Fiedlers Bergl ist ein Baum auf ein Hausdach gefallen, auch an einer anderen Stelle fielen Tannenzweige auf das Dach“, weiß Arlt. In der Bernau Richtung Wasserkretscham ist eine Reihe von Bäumen betroffen. „Teilweise kann der Schaden vom Bauhof beseitigt werden“, sagt Arlt. Er hat allerdings auch schon Aufträge an Firmen vergeben, die mit schwerer Technik anrücken werden. Auch in diesen Gebieten ist es sehr nass, sodass es noch eine Weile dauert, bis alles in Ordnung ist. (SZ/kf)