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Bischofswerda

Friedhofsbäume müssen weichen

Auch der Baumbestand auf Bischofswerdas Friedhof leidet unter den Wetterkapriolen. Fünf Bäume werden nun gefällt.

Auf dem Bischofswerdaer Friedhof müssen Bäume gefällt werden. © Symbolfoto: dpa

Bischofswerda. Die Baumsachverständigen des Schiebocker Bauhofs haben Alarm geschlagen. Auch am Baumbestand des städtischen Friedhofs am Schmöllner Weg hat das extreme Wetter der letzten Monate seine Spuren hinterlassen. Sturmschäden, Käferbefall und angegriffene Wurzeln sind die Folge.

Bei fünf Bäumen auf dem Friedhofsgelände sind die Schäden so gravierend, dass von ihnen eine Gefahr für die Nutzer und Besucher der öffentlichen Anlage ausgeht. Auch könne nicht ausgeschlossen werden, dass durch herabfallendes Astwerk Grabstellen beschädigt werden. 

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Nach Freigabe durch das Landratsamt sollen daher in den kommenden Tagen die maroden Bäume durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs gefällt werden. Wie Stadtsprecher Sascha Hache mitteilt, sind zwei Zypressen und jeweils eine Thuja, Kiefer und Fichte betroffen. „Es sieht zwar derzeit nicht so aus, als fallen die Bäume jeden Moment um. Aber es kann eben passieren“, warnt Hache und rät Friedhofsbesuchern in den kommenden Tagen „die Augen offenzuhalten oder den Besuch zu verschieben.“

Um den Verlust auszugleichen, plant die Stadt, bei der anstehenden Umgestaltung des Friedhofsgeländes die Bäume nachzupflanzen. Derzeit befinde sich die Friedhofsverwaltung dafür in der Planungsphase. „Im Anschluss an die Ausschreibungsphase kann die geplante Neugestaltung des Areals schließlich starten“, so Hache. Wann damit konkret zu rechnen sei, stehe derzeit aber noch nicht fest.