merken

Sport

Friedrich siegt auch im Vierer

Deutschlands Bobpiloten feiern einmal mehr Siege im Eiskanal. Francesco Friedrich aus Pirna ragt dabei heraus.

Pilot Francesco Friedrich (vorne) mit Thorsten Margis, Alexander Schüller und Candy Bauer beim Start.
Pilot Francesco Friedrich (vorne) mit Thorsten Margis, Alexander Schüller und Candy Bauer beim Start. © AP/dpa/Peter Rinderer

Angeführt vom herausragenden Francesco Friedrich (Oberbärenburg) haben die deutschen Bobs beim Weltcup in Igls eine Machtdemonstration abgeliefert. Der Olympiasieger und Weltmeister gewann am Sonntag auch das Rennen im Vierer. 

Schon am Samstag hatte Friedrich den Zweier-Weltcup gewonnen. Bei den Frauen meldete sich ebenfalls am Samstag Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) mit ihrem ersten Saisonsieg zurück.

Erfüllen Sie sich Ihren Wohntraum

Eine Veränderung wäre doch gut, oder etwa nicht? Tipps zum Thema Einrichtung und Wohnen gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de. Ein Blick hinein lohnt sich!

Im großen Schlitten feierte Friedrich bereits seinen dritten Sieg im sechsten Saisonrennen, dahinter sorgte Johannes Lochner (Stuttgart) für einen deutschen Doppelerfolg. Der Amerikaner Hunter Church schnappte Nico Walther, der wie Friedrich für den BSC Sachsen Oberbärenburg fährt, knapp den dritten Rang weg.

Schon beim Zweierbob am Sonnabend konnten Francesco Friedrich (r.) und Thorsten Margis jubeln.
Schon beim Zweierbob am Sonnabend konnten Francesco Friedrich (r.) und Thorsten Margis jubeln. © AP/dpa/Peter Rinderer

Friedrich unterstrich mit der Leistung in Innsbruck knapp fünf Wochen vor seiner Heim-WM in Altenberg erneut seinen Favoritenstatus auf die wichtigsten Titel in diesem Winter. Im Zweier und Vierer führt er souverän die Weltcupwertungen an, am Samstag hatte er seinen dritten Zweiersieg in Serie eingefahren. Brad Hall (Großbritannien) und der deutsche Meister Richard Oelsner (Bad Feilnbach) komplettierten das Podium.

Jamanka gewann vor der deutschen Meisterin Laura Nolte (Winterberg) und war erleichtert nach ihrem ersten Erfolg des Winters. "Na klar macht man sich selbst Druck", sagte die Weltmeisterin im ZDF: "Ich habe mir in der Saison ein bisschen mehr erhofft." Die Gesamtweltcupführende Kaillie Humphries, die vor der Saison aus dem kanadischen Team zur US-Mannschaft gewechselt war, wurde Dritte. (sid)

Mehr zur Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft 2020 in Altenberg gibt es hier in unserer Themenwelt.