Merken

Frischekur für alten Plattenweg

Der Weg, der die Grundschule Ruppendorf mit der Turnhalle verbindet, soll erneuert werden. Zuvor hatte es Sicherheitsbedenken gegeben.

Teilen
Folgen
© Symbolfoto: SZ/Ingolf Reinsch

Von Stephan Klingbeil

Klingenberg. Der Weg hinter der Grundschule im Klingenberger Ortsteil Ruppendorf wird von vielen Kindern genutzt, um über den Fußfängerweg Beerwalder Straße zur Turnhalle zu gelangen. Nun soll der marode Plattenweg, der 1985 angelegt worden war, saniert werden. Die Gemeinderäte sprachen sich bei ihrer jüngsten Sitzung in Pretzschendorf für die Instandsetzung aus. Dafür sind 30 000 Euro vorgesehen. Die Planung übernimmt per Gemeinderatsbeschluss das Ingenieursbüro für Wasser und Boden aus Bannewitz. Für die Entwurfsplanung sind rund 2 800 Euro angedacht.

Der Ausbau ist dringend notwendig, wie es im Gemeinderat hieß. So besteht bisher als Alternative für die Schüler nur noch die Möglichkeit, über die Freiberger Straße und dann über die Beerwalder Straße zur Turnhalle zu gelangen. Doch letztere Straße hat keinen Fußweg. Es gibt Bedenken, die auch geäußert wurden. Die Straßenquerung sei so aus sicherheitstechnischer Sicht nicht unproblematisch.

Der alte Plattenweg führt darüber hinaus über nasse Wiesen, wird vom abfließenden Wasser angrenzender Ackerflächen regelmäßig überspült. Es kommt zu Schlammablagerungen, wie die Gemeindeverwaltung mitteilt. Er kann auch aufgrund seines Zustands bei Feuchte und im Winter eigentlich nicht genutzt werden.

Die Sanierung ist zudem erforderlich, weil die Strecke nicht komplett barrierefrei ist. Mit dem nun geplanten Ausbau samt Asphaltierung soll der Weg künftig auch von Menschen mit Behinderung problemlos zu nutzen sein. Klingenberg will das Vorhaben vor allem mit Geld aus dem EU-Förderprogramm Leader stemmen.