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Fritz, Paul oder lieber Anton?

Das Team im Wildpark Geising sucht Namen für die Weißbüschelaffen. An Vorschlägen mangelt es nicht. Auch Kurioses ist dabei.

© SZ/Maik Brückner

Von Maik Brückner

Geising. Die Weißbüschelaffen sind die neuen Stars im Wildpark Osterzgebirge. Das zeigt sich nicht nur am großen Besucherinteresse, das es im Wildpark in den letzten Wochen gab. Sondern auch daran, dass sich 31 Personen an der Namensfindung beteiligten. Einige reichten zwei, manche sogar drei und mehr Ideen ein. „Insgesamt gab es 66 Vorschläge“, sagt Andrea Pellmann vom Wildparkteam. Einer der originellsten ist wohl der von Nicole Dietz. Sie schlug vor, das Männchen Frieder und das Weibchen Rike zu nennen. Damit könnte man an den Tag erinnern, an dem die beiden Äffchen nach Geising gebracht wurden. Und das war kein gewöhnlicher Tag, sondern der, an dem der orkanartige Sturm Friederike über Deutschland zog. Trotz Wetterwarnungen setzte sich Wildparkleiter Frank Gössel ins Auto und holte an jenem Tag das Affenpärchen zusammen mit den Tierpflegern von Bochum nach Geising, unfallfrei – versteht sich. Schneller als gedacht und sehr zur Freude des Wildparkleiters hat sich das Pärchen im Wildpark eingelebt. Nun hofft man auf Nachwuchs. Doch bevor der sich einstellt, sollen die beiden noch Namen bekommen. In den nächsten Tagen werden sich die Pfleger zusammensetzen und aus den Vorschlägen einen auswählen. Zu beneiden sind sie nicht, schließlich gibt es jede Menge Ideen und so gut wie keine Vorgaben, die beachtet werden müssen. Nur zwei Bedingungen stellte Frank Gössel: „Die Namen müssen passen und sich auch leicht aussprechen lassen.“

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Eines steht schon fest. Die „Taufe“ soll am 1. April nach der Einweihung des Affengeheges erfolgen. Dann wird nicht nur bekannt gegeben, wie die Tiere heißen sollen, sondern auch, wer die Vorschläge gemacht hat. Der- oder diejenige kann sich über eine Jahreskarte freuen und die Affen und alle andere Bewohner ganz oft besuchen.