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Frost legt zwei Linienbusse lahm

Betroffen davon waren Schüler, die Montagmorgen in die Oberschule Rothenburg wollen.

© SZ-Archiv/Rolf Ullmann

Von Steffen Gerhardt

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Das neue Schulhalbjahr begann für einige Oberschüler am Montagmorgen mit einer frostigen Überraschung: Der Schulbus kam nicht. Betroffen davon waren Kinder und Jugendliche zwischen Niesky und Rothenburg, die in die Oberschule in der Neißestadt wollten. Sie standen bei Minus 11 bis 15 Grad Celsius an den Bushaltestellen.

Der Sohn von Detlef Stenzel war einer der Wartenden und Frierenden. Nach der Nachricht seines Sohnes, dass kein Bus kommt, fuhr der Horkaer den 13-Jährigen mit dem Pkw in die Schule. Vorher telefonierte er mit der Verkehrsgesellschaft Regionalbus Oberlausitz und fragte nach der Ursache, warum kein Bus nach Rothenburg fährt. „Ich wurde mehrmals weitergeleitet bis mir ein Verantwortlichter sagte, er sei nicht zuständig, denn die Linie fährt ein Subunternehmen – und legte auf.“ Herr Stenzel hat Verständnis, dass es mal zu Verspätungen kommen kann, aber nicht für diese Vorgehensweise der RBO, sagt er gegenüber SZ. „Eine Entschuldigung hätte mindestens kommen können, denn es waren mehrere Schüler betroffen, die auf den Bus warteten“, so der Familienvater.

In der Tat hatten zwei Linienbusse am Montagmorgen Startschwierigkeiten und mussten in die Werkstatt. Die Motoren der Busse waren auf ihrem Stellplatz in Niesky eingefroren. Gerald Starostzik von der RBO-Außenstelle Weißwasser sagte auf SZ-Nachfrage, dass zwei Busse eines Privatunternehmens in die Spur geschickt wurden. Sie fuhren die Linie eine dreiviertel Stunde später als im Fahrplan festgeschrieben. Am Dienstag sollen die beiden RBO-Busse aber wieder rollen, so Gerald Starostzik.