merken

Bischofswerda

Frühjahrsputz in Bischofswerda

Für den Wonnemonat Mai putzt sich die Stadt heraus. Dafür werden am Sonnabend Helfer gebraucht. Je mehr kommen, desto besser für die Stadt.

Der Müll muss weg. Am Sonnabend wird in Bischofswerda aufgeräumt.
Der Müll muss weg. Am Sonnabend wird in Bischofswerda aufgeräumt. © Foto:dpa

Bischofswerda. Zum zwölften Mal findet an diesem Sonnabend in Bischofswerda ein Frühjahrsputz statt; zum zwölften Mal ruft die im Stadtrat vertretene Wählerinitiative Bürger für Bischofswerda (BfB) dazu auf. Wem eine saubere Stadt am Herzen liegt und wer gesundheitlich fit ist, der ist eingeladen, sich anzuschließen. 

Treff ist 8.30 Uhr am Paradiesbrunnen auf dem Altmarkt. Von dort aus geht es zu den Einsatzstellen. Arbeitshandschuhe und wenn möglich einen Müllgreifer sollte man mitbringen. Müllsäcke werden bereitgestellt. Je mehr Helfer kommen, desto mehr kann geschafft werden. Die Aktion ist bis zum Mittag geplant. Als Dankeschön für die Helfer sorgt BfB für einen Imbiss.

Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Zu tun gibt es viel. Mehrere Leser wandten sich in den vergangenen Wochen an die SZ und beklagten die vielen Dreckecken in der Stadt. Wohl wissend, dass der städtische Bauhof natürlich nicht überall gleichzeitig sein kann und auch Hausbesitzer Pflichten haben, vor ihrem Grundstück Ordnung zu halten. 

Doch auch in öffentlichen Grünanlagen, auf Plätzen sowie Straßen und Wegen hat sich wieder viel Unrat angesammelt. Zum Beispiel in den Sträuchern am Bad-Parkplatz, am Rand des Busbahnhofes in Richtung Bahngelände an der Hohen Straße, aber auch im Stadtteil Süd, etwa am Zaun des Heizhauses an der Ernst-Thälmann-Straße und auf dem Verbindungsweg zwischen Kolbestraße und Stadtrandsiedlung.

Laub vom vorletzten Herbst

Traurig sieht es vor allem auch dort aus, wo sich private Eigentümer bzw. Insolvenzverwalter nicht um ihre bzw. die ihnen anvertrauten Grundstücke kümmern: auf dem Gelände des Kulturhauses zum Beispiel, wo noch das Laub vermutlich vom vorletzten Herbst liegt, am verkauften Postgebäude und am Gelände der ehemaligen Spedition an der Stolpener Straße. Leider werden hier, da Privatland, auch die Teilnehmer am Frühjahrsputz nichts ausrichten können. Trotzdem ist die Aktion sinnvoll. In den vergangenen Jahren kamen jedes Mal etliche prall gefüllte Müllsäcke zusammen.

Eigentlich wollte BfB in diesem Jahr einen Schwerpunkt setzen und auf und am Parkplatz an der Clara-Zetkin-Straße Ordnung schaffen, neue Markierungen auf dem Asphalt – seit Jahren von Autofahrern angemahnt – inklusive. Doch die Stadtverwaltung setzte ein Stoppzeichen, was die Markierungsarbeiten betrifft. Diese sollen von einer Fachfirma ausgeführt werden, sagte Bauamtsleiter Holger Berthel Anfang März auf einer Sitzung des Stadtratsausschusses für Technik und Wirtschaft. Und er stellte in Aussicht, dass dies nun in diesem Jahr geschehen soll. Der Bauhof habe den Auftrag, den Platz dafür zu vermessen, erklärte der Amtsleiter.