merken

Wirtschaft

Frühling: Sachsens Arbeitsmarkt floriert

Vor allem auf dem Land finden jetzt wieder mehr Bürger des Freistaats einen Job.

© dpa/Jens Büttner (Symbolfoto)

Chemnitz. Die anhaltende Frühjahrsbelebung habe die Arbeitslosigkeit in Sachsen erneut sinken lassen, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Insgesamt waren im April rund 117.000 Frauen und Männer in Sachsen ohne Job - das waren 5,3 Prozent weniger als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,5 Prozent. Im Vergleich zum April 2018 verringerte sich die Zahl der Erwerbslosen im Freistaat sogar um knapp 13.500 (10 Prozent).

"In den vergangenen Wochen haben sich über 11.500 Menschen in Sachsen aus der Arbeitslosigkeit abmelden können, weil sie eine neue Beschäftigung gefunden haben", sagte Agenturchef Klaus-Peter Hansen. Von der Entwicklung profitierten vor allem die ländlichen Regionen, da diese stärker von saisonalen Einflüssen abhängig seien. Dort seien mehr Firmen für Landschafts- und Gartenbau sowie Bauunternehmen angesiedelt, die im Winter Stellen abbauen und im Frühjahr verstärkt einstellen.

Anzeige
Lust auf neue Kunden?

Wie Sie mit der sz-Auktion gleich doppelt gewinnen und was Sie dafür tun müssen.

Niedrigerer Rückgang in Sachsens Großstädten

Laut Arbeitsagentur ist etwa die Arbeitslosigkeit in Pirna oder Plauen binnen Monatsfrist um mehr als 10,0 Prozent gesunken. In Großstädten wie Dresden oder Leipzig fiel der Rückgang hingegen mit 2,4 beziehungsweise 1,8 Prozent deutlich niedriger aus.

Die Betriebe meldeten in Sachsen im April rund 9200 freie Stellen. Damit sind derzeit insgesamt knapp 38.000 Stellen bei den Unternehmen zu besetzen. Die meisten Jobs werden im Bereich Zeitarbeit, gefolgt von Industrie sowie Gesundheits- und Sozialwesen gemeldet. (dpa)

© Grafik: SZ/Gernot Grundwald