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Frust über CDU-Solarparkgegner

Bürgermeister Weigel wirft den Christdemokraten in seinem Gemeinderat Doppelmoral vor.

Bürgermeister Hans-Joachim Weigel ist verärgert, weil CDU-Mitglieder den Solarpark an der A 13 verhindern wollen. © Kristin Richter

Schönfeld. Der Schönfelder Bürgermeister Hans-Joachim Weigel (parteilos) ist über den am Montag erschienenen Artikel „Münchner Ökos setzen Solarpark durch“ verärgert. Ihn wurmt es, dass den Kritikern des Projektes ein Podium geboten wurde. Diese Kontroverse würde ihn noch nicht mal stören. Aber dass sich ausgerechnet CDU-Mitglieder gegen den Solarpark an der A 13 stellen, könne er nicht nachvollziehen. 

„Denn es war ja schließlich ihre Partei, die den Atomausstieg im Bundestag mit beschlossen hat“, so Weigel. Für ihn selbst stehe fest, dass Vorgaben aus der Bundespolitik umzusetzen sind. Und beim Thema Umweltschutz sind neue Solarparks ein wichtiges Mittel, um den Atomausstieg bis Ende 2022 zu meistern.

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Die Mitteldeutsche Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH aus Leipzig beabsichtigt, in der Nähe des Autobahnparkplatzes Wiesenholz West einen Solarpark zu errichten. Er soll rund einen Hektar groß sein und jährlich 750 Kilowatt Strom erzeugen. Der Schönfelder Gemeinderat hatte in der vergangenen Woche dem Projekt, an dem auch das Münchner Unternehmen Green City beteiligt ist, mit knapper Mehrheit zugestimmt.