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Falschgeld erkennen

Wer gefälschte Banknoten im Portmonee hat, hat gleich zwei Probleme. Was die Bundesbank rät:

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Rainer Elm (Leiter Nationales Analysezentrum der Deutschen Bundesbank) prüft mit der Lupe eine 50-Euro-Banknote.
Rainer Elm (Leiter Nationales Analysezentrum der Deutschen Bundesbank) prüft mit der Lupe eine 50-Euro-Banknote. © Andreas Arnold/dpa

Frankfurt/Main. Wenn Verbraucher sich Falschgeld einhandeln, haben sie gleich doppelt ein Problem. Zum einen gibt es dafür keinen Ersatz. Und sie können sich strafbar machen, wenn sie Blüten weitergeben. 

Daher sollten Verbraucher alle Banknoten aufmerksam prüfen, die sie in die Finger bekommen. Das rät die Bundesbank in Frankfurt am Main. Und Betroffene sollten sich an die Polizei wenden, wenn sie Falschgeld entdecken. So lässt sich erkennen, ob der Schein echt ist: 

Fühlen: Auf der Vorderseite von echten Banknoten sind hervorgehobene Teile des Druckbildes als Relief fühlbar. Bei der ersten Euro-Serie ist dies der Schriftzug "BCE ECB EZB EKT EKP" am oberen Rand. Bei der aktuellen Europa-Serie ist es der erweiterte Schriftzug "BCE ECB EЦБ EZB EKP EKT EKB BCE EBC", zusätzlich gibt es Striche am rechten und linken Rand.

Sehen: Wer eine echte Banknote gegen das Licht hält, sieht das Wasserzeichen im unbedruckten Bereich als Schattenbild. Im oberen Bereich des Hologrammstreifens befindet sich bei der Europa-Serie außerdem ein transparentes Fenster, durch das sich das Porträt der Frauenfigur "Europa" erkennen lässt.

Kippen: Wenn Bankkunden Euro-Geldscheine kippen, verändern sich die Hologrammelemente. Auf der Rückseite der ersten Serie kann bei vielen Banknoten durch das Kippen auch der Farbwechsel der rechten Wertzahl von Rot nach Grün geprüft werden. Die Banknoten der neuen Serie weisen auf der Vorderseite links die sogenannte Smaragdzahl auf: Beim Kippen verändert sich die Farbe, und ein heller Balken wandert auf- beziehungsweise abwärts.

Informationen der Deutschen Bundesbank