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Pirna

Fünf Reisende auf der A 17 verhaftet

Die Bundespolizei kontrollierte am Wochenende einige verurteilte Straftäter. Drei von ihnen landeten im Gefängnis.

© Archiv/Förster

Die Bundespolizei überführte bei Kontrollen zwischen der Grenze und Dresden auf der A17 über Ostern mehrere Personen, die per Haftbefehl gesucht oder zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Für zehn Tage musste ein 31-jähriger Bulgare bereits am Freitagnachmittag in die JVA nach Dresden. Der Mann war in einem grenzüberschreitenden Linienbus unterwegs, als ihn die Bundespolizisten kontrollierten. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann wegen Erschleichen von Leistungen verurteilt wurde und ein aktueller Haftbefehl gegen ihn vorlag.

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Am Sonnabend gelangen den Einsatzkräften der Bundespolizei gleich zwei Fahndungserfolge. Eine 60-jährige Bulgarin wurde wegen Diebstahls und Geldwäsche gesucht. Da die Frau die noch offene Geldstrafe von 905,45 Euro nicht begleichen konnte, verbringt sie jetzt eine 84-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz. Zuvor hatten die Beamten bereits einen 40-jährigen Rumänen überprüft, welcher wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Er bezahlte die offenen 223,50 Euro und durfte daraufhin weiterfahren.

 Am Sonntag hatten die Beamten gleich einen doppelten Fahndungserfolg. Ein 33-jähriger Rumäne konnte seine 270-Euro-Strafe vor Ort bezahlen. Anders erging es einem 40-jährigen Bulgaren, der wegen des unerlaubten Entfernens von einem Unfallort verurteilt worden war.

Er konnte die vom Gericht verhängte Geldstrafe von 1 312 Euro nicht zahlen und verbringt seit Sonntag mehr als einen Monat im Gefängnis. (SZ)