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Pirna

Fünf Ukrainer auf der Autobahn gestoppt

Auf der A17 kontrollierte die Bundespolizei einen VW-Transporter, der fünf Menschen in die Bundesrepublik schleusen wollte.

Auf der A17 stellte die Bundespolizei einen Transporter, mit fünf illegalen Immigranten
Auf der A17 stellte die Bundespolizei einen Transporter, mit fünf illegalen Immigranten © Archiv/Marko Förster

In den Nachtstunden führte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Mittwoch einen Einsatz gegen illegale Migration durch. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurde die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel durch Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Pirna auf der A17 bei Breitenau und den anderen Verkehrswegen entlang der Autobahn unterstützt.

Die Bundespolizeibeamten kontrollierten einen VW Transporter mit ukrainischer Zulassung nebst Insassen am Rastplatz "Am Heidenholz". Im Kleinbus befanden sich neben dem Fahrer im Alter von 53 Jahren noch weitere fünf ukrainische Staatsangehörige (22 bis 46 Jahre). Im Rahmen der Einreisebefragungen gaben die Personen an, dass sie einer Erwerbstätigkeit in Belgien nachgehen wollten. Die vorgelegten Arbeitsverträge stellten sich jedoch als fingierte Arbeitsdokumente heraus. Die Männer und eine Frau aus der Ukraine erfüllten nicht die Einreisevoraussetzungen nach dem Schengener Grenzkodex.

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Die Bundespolizei leitete Strafverfahren gegen den Fahrer wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern bzw. gegen die Insassen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet ein. Am Donnerstag erfolgte die Zurückschiebung der fünf Insassen nach Tschechien. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der 53-Jährige den Polizeigewahrsam verlassen.

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