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Fünf Verhaftungen auf der A 17

Die Bundespolizei greift nach der Grenze mehrere kriminelle Personen auf. Auch ein Schleuser wird erwischt.

© Symbolbild: Marko Förster

Pirna. Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel stellten seit Wochenbeginn mehrere ausländische Personen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Fünf von ihnen müssen jetzt eine Haftstrafe verbüßen. Außerdem stoppten die Polizisten ein mutmaßliches Schleuser-Auto.

Am Dienstagmorgen stellte sich bei einem 36-jährigen Rumänen heraus, dass gegen ihn gleich drei Haftbefehle vorlagen. Zwei Haftbefehle wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer wegen Diebstahls. Da er die Geldstrafe von insgesamt 2 150 Euro nicht bezahlen konnte, verbüßt er jetzt eine viereinhalbmonatige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt in Dresden.

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Für einen serbischen Staatsangehörigen (30) ging es kurz darauf für gut sieben Monate in die JVA. Der 30-Jährige war wegen besonders schweren Diebstahls verurteilt worden. Für 30 Tage musste eine ein rumänischer Staatsangehöriger (32) in Haft, da er wegen Unterschlagung verurteilt worden war und die noch offene Geldstrafe von 2 700 Euro nicht bezahlen konnte. Wenig später kontrollierten die Beamten einen 26-jährigen Bulgaren. Bei ihm stellte sich heraus, dass er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Da er die 978,50 Euro nicht bezahlen konnte, verbüßt er jetzt ebenfalls eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Am Montagabend stellte sich bei einem moldawischen Staatsangehörigen (29) heraus, dass gegen ihn zwei Haftbefehle wegen Diebstahls vorlagen. Da er die Geldstrafen (513,- Euro) nicht bezahlen konnte, muss er für knapp drei Monate in Haft.

Ein 34-jähriger Rumäne entging dem Gefängnis, weil er mithilfe eines Bekannten eine Geldstrafe über 400 Euro begleichen konnte.

Bei der Kontrolle eines aus Tschechien einreisenden Pkws kontrollierten die Bundespolizisten drei georgische Staatsangehörige (29, 37, 37). Diese machten bei der Überprüfung der Einreisevoraussetzungen widersprüchliche Angaben zur Aufenthaltsdauer. Auch verfügten sie über keinerlei Barmittel zur Bestreitung ihres Aufenthaltes. Zudem stellte sich heraus, dass zwei Personen in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen verschiedener Diebstahlsdelikte in Erscheinung getreten waren. Gegen den Fahrer (37) wurde weiterhin ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Das Trio wurde nach Tschechien zurückgeschoben und den dort zuständigen Behörden übergeben. (szo)