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Pirna

Fünfmal von der Autobahn ins Gefängnis

Die Bundespolizei erwischt bei Kontrollen auf der A 17 mehrere Personen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Nicht alle dürfen weiterreisen.

© Symbolbild: dpa

In den zurückliegenden Tagen hat die Bundespolizei bei sogenannten Fahndungskontrollen auf der A 17 zehn Personen festgenommen, die mit einem Haftbefehl gesucht wurden. Für fünf Personen ging es auf direktem Weg ins Gefängnis, die übrigen Personen entgingen einer Haftstrafe durch Zahlung von Geldstrafen. 

Am Dienstag kontrollierten die Einsatzkräfte aus Berggießhübel fünf Personen einen rumänischen Staatsangehöriger (41), der wegen Diebstahl gesucht wurde. Er konnte eine noch offene Geldstrafe über 585 Euro begleichen. Ein 26-jähriger Serbe zahlte wegen des  Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz 200 Euro. Eine Ungarin (37) musste noch eine Geldstrafe über 130 Euro wegen Diebstahl begleichen, um ihre Reise fortsetzen zu können. 

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Mit zwei Haftbefehlen wurde ein 38-jähriger Deutscher gesucht, der wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Körperverletzung verurteilt worden war. Er verbüßt jetzt eine sechseinhalbmonatige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis. Nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter musste ein Rumäne ebenfalls ins Gefängnis. Der 40-Jährige ist der Zuhälterei, Körperverletzung und der Zwangsprostitution dringend verdächtig.

Einen Tag später ging es für einen rumänischen Staatsangehörigen (28) auf direkten Weg in die JVA nach Dresden. Der 28-Jährige verbüßt jetzt eine sechsmonatige Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung. 

Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde ein slowakischer Staatsangehöriger am Donnerstag  festgenommen. Der 37-Jährige verbringt jetzt die nächsten 50 Tage im Gefängnis. Kurz zuvor war den Bundespolizeien ein Rumäne aufgefallen. Der 32-Jährige musste wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz noch eine Geldstrafe von 600 Euro begleichen. Ebenfalls ins Gefängnis muss ein rumänischer Staatsangehöriger (62) für die nächsten 20 Tage, da er wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden war.

Am Freitagmorgen kontrollierten die Bundespolizisten einen rumänischen Staatsangehörigen, der wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt worden war. Nachdem der 46-Jährige die noch offene Geldstrafe beglichen hatte, konnte er seine Reise fortsetzen. (SZ)

Weitere Polizeimeldungen

Zeugen zu Radunfall gesucht

Kreischa. Am Donnerstagvormittag wurde auf der Kreischaer Straße in Gombsen ein 14-jähriger Radfahrer angefahren. Der Junge fuhr gegen 10.35 Uhr in Höhe der Wolfsschlucht am rechten Fahrbahnrand, als er einen Anstoß am Hinterrad bemerkte und in eine Hecke rechts neben der Straße gestoßen wurde. Dabei verletzte er sich leicht. Das Auto, welches ihn mutmaßlich getroffen hatte, entfernte sich, ohne anzuhalten, vom Unfallort.

Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall, insbesondere zu dem Verursacher machen können. Hinweise nehmen die Polizeidirektion Dresden unter 0351 4832233 oder das Polizeirevier Dippoldiswalde entgegen.

Unfall auf Parkplatz

Sebnitz. Am Donnerstagmittag gegen 13.45 Uhr kam es auf einem Parkplatz an der Dr.-Steudner-Straße zu einem Unfall. Der Fahrer (88) eines Renault stieß beim Einparken gegen den BMW eines 64-Jährigen. Anschließend entfernte sich der Senior zu Fuß. Zeugen des Unfalles informierten die Polizei. Während der Unfallaufnahme kam der 88-Jährige zurück und gab sich als Fahrer zu erkennen. Gegen ihn wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Sonnenbrillen aus Mazda gestohlen

Freital. Unbekannte haben unter anderem vier Sonnenbrillen aus einem Mazda CX3 in einer Tiefgarage an der Dresdner Straße gestohlen. Die Täter verschafften sich auf unbekannte Weise Zutritt in die Garage und in den Wagen und entwendeten noch zwei weitere Brillen sowie rund 25 Euro Bargeld. Der Gesamtwert des Diebesgutes beläuft sich auf rund 1.000 Euro. 

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