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Sebnitz

Für den Sebnitzer Rad-Klassiker wird es eng

Der Kurs für Rund um Sebnitz hat es dieses Mal in sich. Für die Teilnehmer wird er zu einer Herausforderung.

Knappe Sache. Um diese Kurve müssen die Radfahrer.
Knappe Sache. Um diese Kurve müssen die Radfahrer. © Daniel Schäfer

Die Organisatoren des Sebnitzer Rad-Klassikers Rund um Sebnitz am 15. September haben es in diesem Jahr doppelt schwer. Wenn die Kreuzstraße wegen des baufälligen Brand-Hauses weiter gesperrt bleibt, benötigen sie eine Ausweichstrecke. Die haben sie offenbar auch gefunden. „Der Kurs geht über die Finkenbergstraße. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht“, sagt Kurt Ender vom Sebnitzer Radfahrverein 1897, dem die Organisation obliegt. Die Bahnhofstraße kann nicht genutzt werden, da es zum einen Platzprobleme am Markt gebe und zum anderen die Strecke dann zu kurz wäre.

Der Rad-Klassiker Rund um Sebnitz gehört zur Radrennserie der Bundesliga. In vier Rennkategorien, Männer, Frauen, Juniorinnen und Junioren kämpfen Deutschlands Top-Fahrer um den Gesamtsieg dieser Rennserie. Und ein Rennen davon findet eben am 15. September in Sebnitz statt. Daran sind verschiedene Verpflichtungen für den Ausrichter geknüpft, wie zum Beispiel die Länge der Strecke und deren Beschaffenheit. „Wir haben die neue Streckenführung dem Verband vorgestellt. Und die wurde so angenommen“, sagt Kurt Ender. Obwohl auch die Mitglieder des Sebnitzer Radfahrvereins wissen, die Trasse über die Finkenbergstraße hat so ihre Tücken. Das beginnt schon an der spitzwinkligen Kurve die von der Langen Straße auf die Finkenbergstraße abzweigt. Das erfordere sicherlich eine gute taktische Positionierung der Fahrer im Rennen, sagt Kurt Ender. Dazu kommt, dass der Anstieg ziemlich heftig ist, fast zu vergleichen mit der berühmten steilen Wand von Meerane. „Wir haben die Strecke getestet. Es geht. Und die in der Bundesligaserie fahren, sind alle Profis“, sagt er. Darüber hinaus erhalten die Fahrer vorab eine genaue Beschreibung. Aber auch die anderen Teilnehmer des Rennens müssen den neuen Parcours bewältigen.

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Kurt Ender ist zuversichtlich, dass auch das gelingt. „Natürlich wäre es besser, wenn wir die Kreuzstraße nutzen können. Das würde vieles vereinfachen und dem Charakter des Rennens mehr Rechnung tragen“, sagt er. Deshalb ruhen jetzt alle Hoffnungen auf dem Sicherheitskonzept, welches vor wenigen Tagen für die Kreuzstraße 23 ausgehandelt wurde. Das Landratsamt, welches für die Angelegenheit zuständig ist, hat das Ingenieurbüro Ohl beauftragt zu untersuchen, wie Teile des Gebäudes abgebrochen werden können, damit die Straße wieder sicher ist und freigegeben werden kann. Ein Ergebnis steht aus. Zumindest der Sebnitzer Radfahrverein hofft auf ein positives, welches bis zum 15. September umgesetzt werden kann.

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