merken
Hoyerswerda

Für ein späteres Wassersportvergnügen

Auf dem Großräschener See ist derzeit ein Schwimmbagger im Einsatz.

© Foto: Gernot Menzel

Großräschen.  Sanierungsarbeiten laufen derzeit auf dem Großräscher See. Im Auftrag des Bergbausanierers LMBV wird eine sogenannte Zwei-Meter-Freiwasserlamelle geschaffen, bezogen auf den Zielwasserstand von 100 m NHN („Normalhöhennull“ ist in Deutschland Bezeichnung der Bezugsfläche für das Nullniveau bei Angabe von Höhen über dem Meeresspiegel).

Damit soll sichergestellt werden, dass spätere Nutzer wie Badende oder Segler eine ausreichende Wasserüberdeckung von mindestens zwei Meter zum Grund des Sees haben werden. Der Schwimmbagger, der hier unweit des Großräschener Stadthafens im Einsatz zu sehen ist, beräumt Totholz auf einer Fläche von etwa 170 Hektar und beseitigt Untiefen.

Anzeige
Wer eigenmächtig saniert, verliert viel Geld
Wer eigenmächtig saniert, verliert viel Geld

Eigentümer sollten nicht blind darauf vertrauen, die Kosten von der WEG erstattet zu bekommen. Das sollten sie wissen.

200.000 Kubikmeter Material sind bisher schon abgetragen und in Seetieflagen gebracht worden. Parallel lief die diesjährige Frühjahrs-Bekalkung mit dem Sanierungsschiff „Klara“. 1.700 Tonnen Kalksteinmehl wurden im Wasser verteilt. Insgesamt sind etwa bisher 13.700 Tonnen Kalkprodukte in den Großräschener See gebracht worden. (aw) 

Mehr zum Thema Hoyerswerda