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Funkloch soll verschwinden

Die Telekom plant für Neukirch den Bau eines hohen Funkmasten. Die Gemeinde schlägt dafür zwei Standorte vor.

© Symbolfoto: dpa

Neukirch. Mobil zu telefonieren, soll in Neukirch sicherer werden. Die Deutsche Telekom habe Defizite bei der Versorgung des Ortes festgestellt und plane deshalb den Bau eines Funkmastens, sagte Bürgermeister Jens Zeiler (CDU). Um Funklöcher zu beseitigen, präsentierte ein Vertreter des Telekommunikationsunternehmens auf der jüngsten Gemeinderatssitzung eine Karte mit Suchkreisen für einen möglichen Standort. Die Gemeinde selbst machte zwei Vorschläge, wo ein Funkmast stehen könnte: eine gemeindeeigene Fläche im Gewerbegebiet am Bönnigheimer Ring sowie ein noch näher zu bestimmendes Gebiet nahe der Straße nach Naundorf.

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Wo gebaut wird, ist noch nicht entschieden, sagte der Bürgermeister. Auch zur genauen Höhe des Mastens gibt es noch keine Angaben. Diese Entscheidung hänge letztendlich vom Standort ab, sagte Jens Zeiler. Einen Hinweis auf die mögliche Höhe könnte der Telekom-Vertreter auf der Gemeinderatssitzung gegeben haben. Das von ihm vorgestellte Projekt sieht einen 40 Meter hohen Masten vor.

In den meisten Fällen pachten Telekommunikationsgesellschaften das von ihnen genutzte Land für einen vereinbarten Zeitraum. Auch über die Größe des von der Telekom beanspruchten Landes, welches auch nötige Abstandsflächen zu benachbarten Bauwerken berücksichtigen muss, gibt es noch keine Entscheidung. Die wiederum hängt von der Höhe des Funkmastens ab, so der Bürgermeister.

Generell stehe die Gemeinde Neukirch dem Vorhaben positiv gegenüber, um die Versorgungssicherheit für Mobilfunkkunden zu erhöhen, sagte Jens Zeiler. Wahrscheinlich wird der Funkmast noch in diesem Jahr errichtet. (SZ/ir)

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