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Funkmast in Pohla abgelehnt

Vodafone möchte den Handyempfang verbessern. Doch zwei Dinge sprechen aus Sicht der Bürger dagegen.

Einen 40 Meter hohen Sendemasten will der Mobilfunkanbieter Vodafone auf einer Anhöhe in Pohla errichten – mehrheitlich lehnten die Mitglieder des Demitzer Gemeinderates das jetzt ab. Zwei Gründe führten sie an: Einerseits befürchten die Anwohner, dass der Ausbau des Breitbandnetzes per Kabel nicht weiter verfolgt wird. Andererseits störe der Mast das Ortsbild, heißt es. „Damit folgten wir den Argumenten des Ortschaftsrates“, sagte Bürgermeisterin Gisela Pallas (Wählervereinigung DePoRo) auf Anfrage.

Mit dem Funkmasten – es wäre der zweite in der Gemeinde – will der Mobilfunkanbieter eine breitere Netzabdeckung für besseren Handyempfang und schnelleren Internetzugang in den Orten Pohla, Stacha und Schönbrunn erreichen. Der bisherige Sendemast am Sportzentrum in Demitz-Thumitz könne das Gebiet nicht vollständig abdecken, argumentiert Vodafone. In Hinblick auf mobiles Surfen im Internet genüge der Demitzer Sendemast nicht mehr den heutigen Ansprüchen, begründet der Mobilfunkanbieter das Vorhaben.

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Mitte April gab es dazu eine Einwohnerversammlung zu den Plänen. Dort äußerten die Anwohner ihre Bedenken. Auch das Thema Strahlenbelastung wurde in der Runde thematisiert. Die Demitzer haben ihre Stellungnahme zum geplanten Sendemasten abgegeben. Das Unternehmen wird nun wahrscheinlich weiter suchen müssen. (cm/ syg)