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Kamenz

Funkmast steht, aber sendet noch nicht

Erst ab Januar 2020 geht der neue Sender zwischen Lückersdorf und Brauna ans Netz. Wird dann alles besser?

Der Mobilfunkmast zwischen Lückersdorf und Brauna wurde Ende September fertig und an die Deutsche Telekom übergeben. Ans Netz geht er Anfang 2020.
Der Mobilfunkmast zwischen Lückersdorf und Brauna wurde Ende September fertig und an die Deutsche Telekom übergeben. Ans Netz geht er Anfang 2020. © René Plaul

Lückersdorf/Brauna. Die Deutsche Telekom plant bereits seit Jahren den Bau eines neuen Funkmastes zwischen Lückersdorf und Brauna. Die Anwohner beklagen schon seit Längerem den schlechten Mobilfunkempfang in Lückersdorf-Gelenau, Schwosdorf und Brauna. Nun steht der Mast mittlerweile, aber das Netz kommt immer noch nicht bei allen Kunden an. Warum?

Die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, die Antennenträger plant, realisiert und vermarktet. Der Mobilfunkmast zwischen Lückersdorf und Brauna wurde durch das Unternehmen bereits Ende September fertiggestellt und an die Telekom übergeben. „Die Telekom hat daraufhin begonnen, die Sendetechnik aufzubauen und betriebsfähig zu machen“, heißt es auf Nachfrage. Doch senden die Telekom-Antennen eigentlich schon? „Aktuell ist geplant, den Standort Ende Januar 2020 ins Netz zu integrieren“, lautet die Antwort.

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Gebaut wurd ein moderner, zukunftssicherer Mast. Dies bedeutet, dass der Standort obendrein genug statische Kapazität für zukünftige Technik-Erweiterungen oder zusätzliche Anbieter hätte. „Konkret liegt der noch keine Anfrage vor. Wir kennen auch die Planungen der Mobilfunkanbieter nicht, sodass wir keine Aussage treffen können, ob hier noch andere Anbieter aufspringen werden“, so die Funkturm GmbH.

Frohe Kunde also erst einmal für alle Telekom-Kunden. Wenigstens sie können sich zwischen Lückersdorf und Brauna schon einmal auf das Ende des jahrelangen Funkloches freuen. (SZ/IF)

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