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Funkmast stößt auf Kritik

Vodafone will mitten in einem Großröhrsdorfer Wohngebiet einen neuen Mast errichten. Doch die Pläne rufen Gegner auf den Plan.

© René Plaul

Großröhrsdorf. Der Mobilfunkanbieter Vodafone will in Großröhrsdorf einen neuen Funkmast, mitten im Wohngebiet. Das stößt auf Kritik der Anwohner. Der Tüv Rheinland informierte jetzt im Technischen Ausschuss des Stadtrates über die Pläne eine solche sogenannte Hochfrequenzanlage auf der Bischofswerdaer Straße 115 in Großröhrsdorf. „Dieser Standort liegt mitten in der Stadt mit Wohnbebauung“, so die Aussage der Freien Wähler Gegenwind. Die Freien Wähler lehnen solch einen Standort ab, und kündigten auch an, die Bürger bei ihren Bemühungen, den Bau zu Verhinderung zu unterstützen.

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Angaben zu Höhe des Mastes seien kein gemacht worden. „Eine mobile Breitbandversorgung der Bevölkerung ist wichtig, aber wir erwarten mehr Sensibilität bei der Planung von Standorten auch in Bezug auf bisher nicht einschätzbare gesundheitliche Auswirkungen der elektromagnetischen Felder und Strahlungen vor allem auf Kinder“, teilen die Freien Wähler mit. Auch hinsichtlich der Topographie sei der Standort ungeeignet. In nur 1,5 Kilometer Entfernung zu einem schon bestehenden Vodafone-Funkmast sei der im Antragsschreiben genannte „technische Bedarf“ kaum nachvollziehbar. Auch würde so ein Mast das Stadt- und Landschaftsbild stören. (SZ)