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Radebeul

Fuß- und Radwege sollen getrennt werden

Insbesondere ältere Menschen sind durch neue Verkehrsmittel wie E-Scooter überfordert, heißt es in der Stellungnahme zum Landesverkehrsplan 2030.

Fußgänger und Radfahrer sollen sich weniger in die Quere kommen.
Fußgänger und Radfahrer sollen sich weniger in die Quere kommen. ©  dpa / Symbolbild

Radebeul/Meißen/Coswig. Der Landkreis Meißen hat jetzt seine Stellungnahme zum Landesverkehrsplan 2030 vorgelegt, die am 27. Juni im Kreistag bestätigt werden soll. Darin heißt es, dass künftig auf eine stärkere Trennung des Fußgänger- und Radverkehrs hingewirkt werden müsse. 

Insbesondere ältere Menschen sind mit dem immer komplexer werdenden Verkehrsgeschehen auf den kombinierten Wegen überfordert – von Radfahrern, E-Bikern, Elektroscootern und Skatern.

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Zugleich arbeitet die Kreisbehörde an einer Radverkehrskonzeption, in welcher auch Radschnellwege und Radvorrangrouten enthalten sein können, die vom Land gefördert werden. Allerdings verlangt die Verkehrsbehörde des Kreises vom Freistaat eine klare Definition dieser neuen Möglichkeiten an besonderen Radwegen.

Für das Bewältigen von täglichen Wegen mit dem Fahrrad interessieren sich immer mehr Menschen vor allem in den Städten des Kreises. Neben Radebeul hat sich auch Coswig am Fahrrad-Klimatest 2018 des ADFC beteiligt. Für beide Städte wurde von den beteiligte Bürgern die Sicherheit für Radfahrer bemängelt.