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Fuß vom Gas in Meinsberg

Nach einer Verkehrsschau sind jetzt die Tempo-30-Schilder aufgestellt worden. Und es sind noch mehr Änderungen geplant.

Kurz vor der Einmündung zum Waagehäuschen in Meinsberg wird die Geschwindigkeit jetzt auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert. © Lars Halbauer

Waldheim. Nach mehreren, teils schweren Verkehrsunfällen haben die Meinsberger eine Änderung der Verkehrsregeln vor und in ihrem Ort gefordert. Die sind jetzt umgesetzt.

Nachdem die Geschwindigkeit vor Meinsberg, aus Richtung Ziegra kommend, bereits auf 70 Kilometer pro Stunde reduziert wurde, heißt es jetzt auch im Ort: Fuß vom Gas. Denn dort wurde eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Die Schilder sind seit Mitte der Woche angebracht. 

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Eins befindet sich aus Richtung Waldheim kommend, kurz vor dem Friseur, das andere in der Gegenrichtung an der Abzweigung zum Waagehäuschen. Beides gilt auf einer Länge von 150 Metern. Das Schild „Achtung Kinder“ wurde von seinem alten Standort in der Nähe des Friseurs in Richtung Ziegra kurz vor die Einmündung zur Sonnenhufe versetzt und mit den Zusatz „Schulbus 6 bis 18 Uhr“ ergänzt.

Nach einem Hinweis aus der Firma Rudolph gibt es auch an der Mortelstraße in Waldheim eine Veränderung. Auf der Straße sind viele Kraftfahrer mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs. „Deshalb wurde das Ortsaueingangsschild etwa 150 Meter in Richtung Massanei versetzt, hinter die Kurve und die letzte Bebauung“, erklärt Ordnungsamtsleiterin Mandy Thümer. Auch Anwohner der Mortelstraße hatten sich über die permanente Raserei vor ihren Häusern beschwert. Eine darauf erfolgte Messung durch die Polizei habe dies bestätigt.

Deshalb will die Stadt noch ein besonderes Achtungszeichen setzen und drei Messtafeln aufstellen. Mit denen sollen die Kraftfahrer zusätzlich darauf hingewiesen werden, sich an die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung zu halten.

Eine der Tafeln soll fest in Meinsberg installiert werden. „Über den genauen Standort beraten wir noch mit den Dorfbewohnern“, so Mandy Thümer. Im Gespräch sei unter anderem am Denkmal und in Höhe der Bushaltestelle. Eine zweite feste Geschwindigkeitstafel ist in Höhe der Kindertagesstätte in Knobelsdorf geplant.

Außerdem soll es eine mobile drehbare Tafel geben, die an neuralgischen Punkten eingesetzt wird. Solche befinden sich nicht nur an der Mortelstraße, sondern zum Beispiel auch an der Kriebsteiner Straße und in Reinsdorf. Bis Ende Juni sollen die Tafeln geliefert und einsatzbereit sein.