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Schubert bei Schalke die Nummer eins?

Nach dem Wechsel von Nübel zum FC Bayern hat der Ex-Dynamo gute Chancen. Trainer Wagner lässt die Entscheidung offen.

Torwart Markus Schubert ist im Sommer 2019 von Dynamo zu Schalke 04 gewechselt - und hält nun in der Bundesliga.
Torwart Markus Schubert ist im Sommer 2019 von Dynamo zu Schalke 04 gewechselt - und hält nun in der Bundesliga. © dpa/Rolf Vennenbernd

Bleibt Markus Schubert die Nummer eins beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04? Der Torwart kann sich zumindest gute Chancen ausrechnen. Fest steht bereits: Der eigentliche Stammkeeper Alexander Nübel wird nach der Bekanntgabe seines Wechsels zum FC Bayern im Sommer nicht mehr als Kapitän für die "Königsblauen" auflaufen. "Wir haben uns gemeinsam darauf verständigt, dass Alex sein Kapitänsamt abgibt", sagte Schalkes Trainer David Wagner am Wochenende nach der ersten Einheit im Trainingslager im spanischen Fuente Alamo.

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Wagner will erst vor dem dritten Rückrunden-Spiel bei Hertha BSC (31. Januar) entscheiden, ob der zurzeit gesperrte Nübel wieder die Nummer eins im Schalker Tor wird oder Vertreter Markus Schubert, der unter viel Aufregung im Sommer von Dynamo Dresden zu den "Königsblauen" gewechselt war, auch danach weiter spielt. "Schubi hat jetzt zweieinhalb richtig gute Spiele gemacht und wird auch die nächsten zwei Spiele im Tor stehen", sagte Wagner. Schubert hatte mit seiner Entscheidung, den Vertrag bei Dynamo nicht zu verlängern, vor allem Sportgeschäftsführer Ralf Minge enttäuscht. Der Sportgeschäftsführer hatte das Talent aus dem eigenen Nachwuchs als sein Torwart-Projekt bezeichnet und die Personalplanung auf dieser Position darauf ausgerichtet. Entsprechend hart hat Minge dann mit Schubert abgerechnet, nachdem zuvor bereits die Fans ihren Unmut mit Schmährufen und einem beleidigenden Plakat beim Spiel in Ingolstadt kundgetan hatten.   

Manuel Neuer (l.) bekommt mit Alexander Nübel einen Konkurrenten um die Nummer eins bei den Bayern.
Manuel Neuer (l.) bekommt mit Alexander Nübel einen Konkurrenten um die Nummer eins bei den Bayern. © dpa/Arne Dedert

"Wir haben alle Pros und Contras auf den Tisch gelegt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es das Beste für die Mannschaft ist, wenn er das Amt abgibt, da es immer wieder zu Unruhen führen würde", sagte Wagner zur Entmachtung von Nübel. Sowohl der Tabellenfünfte Schalke als auch der deutsche Meister hatten zuvor offiziell den ablösefreien Wechsel des 23-Jährigen nach Ende der laufenden Saison bestätigt. Nübel erhält in München einen Fünfjahresvertrag und wird Konkurrent von Nationaltorhüter Manuel Neuer. Neuer Kapitän auf Schalke bis zum Saisonende wird laut Wagner Mittelfeldspieler Omar Mascarell.

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Nübel war nach dem Kung-Fu-Tritt gegen Mijat Gacinovic und der Roten Karte im Spiel gegen Frankfurt (1:0) für vier Spiele gesperrt worden. Er fehlt noch die ersten beiden Rückrunden-Partien gegen Borussia Mönchengladbach (17. Januar) und in München (25. Januar). (dpa, SZ)

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