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Neue Termine: So geht`s für Dynamo weiter

Die Schwarz-Gelben starten nach der Corona-Quarantäne zu Pfingsten gegen Stuttgart - und spielen vier englische Wochen. Das ist nicht der einzige Nachteil.

Dynamos Cheftrainer Markus Kauczinski weiß jetzt, wie es für seine Mannschaft in der zweiten Liga weitergehen soll. Ab Pfingstsonntag müssen die Dresdner im Drei-Tage-Rhythmus spielen.
Dynamos Cheftrainer Markus Kauczinski weiß jetzt, wie es für seine Mannschaft in der zweiten Liga weitergehen soll. Ab Pfingstsonntag müssen die Dresdner im Drei-Tage-Rhythmus spielen. © dpa/Thomas Kienzle

Dresden. Die Deutsche Fußball-Liga hat die restlichen Spieltage für die fortgesetzte Saison in den beiden Bundesligen zeitgenau angesetzt - und dabei für drei Spiele von Dynamo Dresden neue Termine bestimmt. Weil die komplette Mannschaft sowie Trainer und Betreuer noch bis 23. Mai in häuslicher Quarantäne sind, sollen die Schwarz-Gelben wenigstens eine Woche Vorbereitungszeit bekommen, bevor sie wieder ein Spiel um Punkte in der 2. Bundesliga bestreiten. 

Dynamo steigt also, wie zuletzt erwartet, mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, wieder ein. Die Partie gegen den Bundesliga-Absteiger und Aufstiegskandidaten wäre unter normalen Umständen mit gut 30.000 Zuschauern ausverkauft, muss aber wie alle weiteren Begegnungen als Geisterspiel ausgetragen werden.

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Nach Bielefeld erst am 15. Juni

Das eigentlich bereits für Mittwoch, den 27. Mai, geplante Spiel bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld mit Ex-Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus wird demnach auf Montag, den 15. Juni verlegt. Neu angesetzt wurden auch die bereits ausgefallene Partie bei Hannover 96, die nun am 3. Juni nachgeholt wird, sowie das für diesen Sonntag angesetzte Heimspiel gegen Greuther Fürth, das auf den 9. Juni verlegt wurde.

Die Dresdner spielen damit im Juni vier englische Wochen, die Konkurrenten nur zwei. Es sind neun Partien in 29 Tagen. Deshalb hatte unter anderen Ulf Kirsten den Umgang mit Dynamo heftig kritisiert, auch Sportrechtsanwalt Christoph Schickhardt sieht darin "eine nicht zu ändernde Ungerechtigkeit". Ein weiterer Nachteil im Kampf um den Klassenerhalt in der zweiten Liga, zumindest psychologisch, könnte es sein, dass sie nun dreimal in Folge auswärts antreten müssen, bevor sie am letzten Spieltag im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion, aber ohne Unterstützung ihrer Fans den VfL Osnabrück empfangen.

Dynamos Geschäftsführer Michael Born und Ralf Minge hatten sich in einer Pressekonferenz vor einer Woche verhement gegen den Vorwurf gewehrt, der Verein würde durch die Corona-Fälle im Team einen Abbruch der Spielzeit provozieren wollen, um so den drohenden Abstieg in die 3. Liga vermeiden zu können. Die kämpferische Ansage: "Wir spielen die Saison zu Ende." Die Mannschaft hatte sich zudem gegen Medienberichte verwahrt, wonach sie wegen der positiven Tests mit Streik gedroht haben soll. Ex-Kapitän Marco Hartmann erklärte jedoch in einem Interview, warum auch er wegen der Situation Ängste hat. "Plötzlich aber waren wir selbst betroffen. Das hat mich sehr beschäftigt", sagte der 32 Jahre alte Vater eines dreijährigen und eines gerade neu geborenen Sohnes.

Die neuen Dynamo-Termine im Überblick:

Sonntag, 31.5., 13.30 Uhr: Dynamo - VfB Stuttgart

Mittwoch, 3.6., 18.30 Uhr: Hannover 96 - Dynamo

Samstag, 6.6., 13.00 Uhr: Wehen Wiesbaden - Dynamo

Dienstag, 9.6., 18.30 Uhr: Dynamo - SpVgg Greuther Fürth

Freitag, 12.6., 18.30 Uhr: Dynamo - Hamburger SV

Montag, 15.6., 20.30 Uhr: Arminia Bielefeld - Dynamo

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Donnerstag, 18.6., 18.30 Uhr: Holstein Kiel - Dynamo 

Sonntag, 21.6., 15.30 Uhr: SV Sandhausen - Dynamo

Sonntag, 28.6., 15.30 Uhr: Dynamo - VfL Osnabrück

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