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Sport

Chemnitz muss sich neuen Trainer suchen

Patrick Glöckner verlässt den in die Fußball-Regionalliga abgestiegenen Klub - gut möglich, dass der gebürtige Bonner in der 3. Liga bleibt.

Der CFC braucht schon wieder einen neuen Trainer.
Der CFC braucht schon wieder einen neuen Trainer. © dpa/Thomas Eisenhuth

Chemnitz. Trainer Patrick Glöckner und der in die Fußball-Regionalliga abgestiegene Chemnitzer FC gehen künftig getrennte Wege. Darauf verständigten sich der 43-Jährige und die Geschäftsführung des CFC nach langen und intensiven Gesprächen am Donnerstag, gab der Verein am Abend in einer Presseerklärung bekannt. Über Details des vorzeitig aufgelösten Vertrages vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

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Der gebürtige Bonner übernahm das Amt von David Bergner am 22. September 2019 und den damaligen Drittliga-Aufsteiger zum 10. Spieltag auf einem Abstiegsplatz. Glöckner führte den Verein beinahe noch zum Klassenerhalt in der 3. Liga. Wohin er geht, blieb offen. In der vergangenen Woche wurde Glöckner mit dem Drittligisten SV Waldhof Mannheim in Verbindung gebracht. Doch da er einen gültigen Vertrag bis 2021 besaß, der auch für die vierte Liga galt, forderte der CFC eine Ablösesumme für seinen Trainer.

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Der Klub muss sich schon wieder einen Nachfolger suchen und ihn schnell finden, denn jetzt steht auch fest: Die beiden Halbfinals um den Landes-Pokal der Saison 2019/2020 finden am 8. August statt. Der Sächsische Fußball-Verband gab am Donnerstag die Anstoßzeiten bekannt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Sicherheitsbehörden beginnt die Partie zwischen Inter Leipzig und dem Chemnitzer FC um 16 Uhr. Die Begegnung zwischen dem FC Eilenburg und dem 1. FC Lok Leipzig fängt zwei Stunden später an. Das Endspiel folgt zwei Wochen später am Finaltag der Amateure. (dpa)

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