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Nürnberg und St. Pauli entlassen Trainer

Jens Keller muss überraschend in Franken gehen. Dort hoffen sie auf den rettenden Impuls. Das Ende von Jos Luhukay hat sich dagegen in Hamburg angebahnt.

Jens Keller ist seinen Job beim 1: FC Nürnberg los.
Jens Keller ist seinen Job beim 1: FC Nürnberg los. © dpa/Daniel Karmann

Hamburg/Nürnberg. Gleich zwei Fußball-Zweitligisten haben sich einen Tag nach dem letzten Spieltag der Saison von ihren Trainern getrennt.

Besonders pikant: Mit Jens Keller traf es den Coach des 1. FC Nürnberg, dem das Abrutschen von der Bundesliga in die 3. Liga droht. Der Tabellen-16. muss sich in der Relegation am 7. und 11. Juli gegen den Drittplatzierten der 3. Liga behaupten. Die Franken erhoffen sich durch das Ende des Engagements des erst im November verpflichteten gebürtigen Stuttgarters den notwendigen Impuls für die beiden Spiele um den Klassenerhalt in der zweiten Liga. Nachwuchsboss Michael Wiesinger betreut die Mannschaft dann als Cheftrainer und U-21-Coach Marek Mintal als dessen Assistent.

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Der 57-jährige Niederländer Jos Luhukay muss seinen Posten beim FC St. Pauli räumen.
Der 57-jährige Niederländer Jos Luhukay muss seinen Posten beim FC St. Pauli räumen. © dpa/Stuart Franklin

Hinter den Erwartungen zurück blieb auch der FC St. Pauli. Die Hamburger beendeten die Zusammenarbeit mit Trainer Jos Luhukay trotz eines gültigen Vertrages bis zum 30. Juni 2021. Dass er nicht mehr weitermachen durfte, kam nicht überraschend. Der 57-jährige Niederländer musste einerseits das sportlich enttäuschende Abschneiden des Kiezklubs mit dem 14. Platz verantworten. Andererseits sorgte er mit taktischen und personellen Entscheidungen sowie kritischen öffentlichen Aussagen für Unruhe im Kultverein. (dpa)

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