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Chemnitz

CFC-Legenden schicken offenen Brief

Seit mehreren Wochen werden die Konflikte zwischen dem Insolvenzverwalter und dem Notvorstand des Chemnitzer FC in der Öffentlichkeit ausgetragen. 

Gerd Schädlich ist einer der Unterzeichner.
Gerd Schädlich ist einer der Unterzeichner. © dpa

Chemnitz. Ehemalige Spieler, Trainer und Verantwortliche des Chemnitzer FC sowie des Vorgängervereins FC Karl-Marx-Stadt haben in einem offenen Brief an Insolvenzverwalter Klaus Siemon um den Fortbestand des Traditionsclubs geworben. "Mit großer Bestürzung haben wir die derzeitigen Entwicklungen beim Chemnitzer FC zur Kenntnis genommen. Die Eskalation der Situation in den letzten Tagen veranlasst uns zu großer Sorge um unseren Verein", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Schreiben.

Unterschrieben wurde der Brief von 22 Personen, darunter Spieler-Legenden wie Jürgen Bähringer, Peter Müller und Manfred Lienemann sowie die ehemaligen Erfolgstrainer Gerd Schädlich und Christoph Franke. Die Unterzeichner appellieren an Siemon, die Probleme rund um den CFC gemeinsam anzugehen.

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Seit mehreren Wochen werden die Konflikte zwischen dem Insolvenzverwalter und dem Notvorstand des Vereins in der Öffentlichkeit ausgetragen. Siemon hatte am 1. August beim Amtsgericht Chemnitz eine sogenannte Masseunzulänglichkeit angezeigt und dafür vor allem den Notvorstand verantwortlich gemacht. Die Einnahmen des insolventen Vereins hätten nicht mehr ausgereicht, um die laufenden Ausgaben zu decken.

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"Unsere Erfahrung ist, dass sich nur durch Gespräche miteinander und Kommunikation auf Augenhöhe die derzeitige Situation lösen lässt. Wir bitten Sie eindringlich alles zu tun, um unseren Verein, den Chemnitzer Fußballclub, vor der Löschung aus dem Vereinsregister zu bewahren", lautet die Forderung der Unterzeichner an Insolvenzverwalter Siemon. (dpa)

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