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Das Team hinter RB stellt sich jetzt neu auf

Leipzigs Co-Trainer Robert Klauß geht als Chefcoach zum 1. FC Nürnberg. Er ist der prominenteste Abgang des Tages beim Fußball-Erstligisten, aber nicht der einzige.

Chefcoach Julian Nagelsmann (links) verliert seinen Assistenztrainer Robert Klauß (rechts).
Chefcoach Julian Nagelsmann (links) verliert seinen Assistenztrainer Robert Klauß (rechts). © dpa/Jan Woitas

Leipzig. Im zweiten Jahr der Ära Julian Nagelsmann herrscht beim Bundesligisten RB Leipzig munteres Stühlerücken. Assistenzcoach Robert Klauß wechselt als Cheftrainer zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Er steht am Anfang seiner Karriere. Der Musterschüler der Klub-Akademie schloss den Fußballlehrer 2018 als Jahrgangsbester ab. Er arbeitete sich vereinsintern Schritt für Schritt nach oben. Der 35-Jährige kickte als Spieler für den SSV Markranstädt. Aus dem Klub machte Red Bull später RB Leipzig. Als Trainer arbeitete er sich durch die Jugend-Posten hoch bis zum Assistenzcoach von Ralf Rangnick und von Nagelsmann.

Sein Vertrag galt eigentlich noch bis 2021. Doch die Aufgabe bei den Franken dürfte für ihn den größeren Reiz haben. Zuletzt vermieden sie nur knapp den Absturz in die Drittklassigkeit. Der neue Sportvorstand Dieter Hecking wagt jetzt den Schritt mit dem aufstrebenden Neuling. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dieter Hecking, der ein entscheidender Grund für meinen Wechsel gewesen ist“, sagte Klauß. „Robert konnte bei RB Leipzig auf hohem Niveau Erfahrung sammeln und hat sich hervorragend entwickelt. Es kommt daher nicht überraschend, dass er das Interesse von anderen Vereinen geweckt hat“, sagte RB-Sportdirektor Markus Krösche.

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Leipzig holte zwar jüngst mit Dino Toppmöller einen weiteren Co-Trainer. Daraufhin wurde aber Moritz Volz mit der Aufgabe betreut, sich mehr um die Schnittstelle zwischen Nachwuchs und Profis zu kümmern. Jetzt muss der Klub eventuell wieder umdenken. Gleiches gilt für andere Bereiche. Nach dem langjährigen Physiotherapeuten Alexander Sekora verlässt auch der Videoanalyst Daniel Ackermann den Verein nach zehn Jahren. Bereits beim 1:1 (0:0) im Testspiel gegen den VfL Wolfsburg war Ackermann nicht mehr dabei. (dpa)

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