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Fußball-Rowdies ärgern Polizei in Tschechien - Verband unter Druck

Nach Druck der Polizei wird der tschechische Fußballverband (FACR) ab der kommenden Saison Listen von gewaltbereiten Fußballfans führen.

Prag. Nach Druck der Polizei wird der tschechische Fußballverband (FACR) ab der kommenden Saison Listen von gewaltbereiten Fußballfans führen. Darauf einigten sich der Verbandsvorsitzende Miroslav Pelta und der tschechische Innenminister Milan Chovanec nach Zeitungsberichten vom Donnerstag. „Wir brauchen diese Datenbank, um zu wissen, wer in den Stadien Probleme bereitet“, sagte Pelta in Prag. Eine Expertengruppe von Polizei und Verband werde weitere Maßnahmen ausarbeiten.

Chovanec bemängelte mangelndes Engagement der Vereine im Kampf gegen die Hooligans. Bisher sei alles ins Leere verlaufen, sagte der Sozialdemokrat. Die Polizei hatte deshalb personalisierte Tickets oder Chipkarten gefordert, lenkte aber ein. „Wir haben nun doch einen anderen Weg gewählt, weil wir ehrliche und anständige Fans nicht belästigen wollen“, erläuterte Chovanec.

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Auslöser für die Krisensitzung waren Ausschreitungen beim Ligaspiel zwischen FC Banik Ostrau und Sparta Prag am 22. März, die zu einer 20-minütigen Spielunterbrechung geführt hatten. Die Disziplinarkommission verhängte Bußgelder von 300.000 Kronen (knapp 11.000 Euro) gegen Banik und 50.000 Kronen (1.800 Euro) gegen Ostrau. Er habe härtere Strafen erwartet, sagte darauf Verbandschef Pelta. (dpa)