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Bayern eröffnen neue Saison gegen Schalke

Für den Fall, das die Münchner ins Champions-League-Finale einziehen, beginnen zwei andere Fußball-Bundesligisten. Vieles bleibt ungewiss.

Der Ball ruht. In fünf Wochen beginnt der DFB-Pokal und eine Woche später die Fußball-Bundesliga.
Der Ball ruht. In fünf Wochen beginnt der DFB-Pokal und eine Woche später die Fußball-Bundesliga. © dpa/Stuart Franklin

Von Andreas Schirmer

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Frankfurt/M. Eine verkürzte Spielzeit, hohe Termindichte und Unwägbarkeiten vor dem Start in eine schwierige Saison: Den Planern der neuen Fußball-Spielzeit haben die Umstände der Corona-Krise einiges abverlangt. Während die Rückkehr der Fans nach wie vor unsicher ist, bestreitet Titelverteidiger FC Bayern München zum Auftakt der neuen Serie  seine erste Partie gegen den FC Schalke 04. Das geht aus dem am Freitag von der Deutschen Fußball-Liga veröffentlichten Spielplan hervor. Ob die Partie allerdings auch das Eröffnungsspiel ist, hängt vom Erfolg der Bayern in der Champions League ab. Falls die Münchner das Finale am 23. August in Lissabon erreichen, starten sie nicht bereits am 18. September mit dem Freitagspiel in die nächste Saison, sondern am darauffolgenden Montag. Dann machen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach den Anfang, gab die DFL bekannt. Es wäre das erste Mal seit Einführung des Eröffnungsspiels 2002, dass es ohne den Meister stattfindet.

RB Leipzig beginnt gegen den FSV Mainz 05. Union Berlin fängt gegen den FC Augsburg an. Zweitligist Erzgebirge Aue startet bei den Würzburger Kickers. Fest steht außerdem: Das Supercup-Spiel zwischen dem Meisterschaftszweiten BVB und dem Rekordmeister und -pokalsieger findet am 30. September an der Isar statt.

Die Experten der DFL hatten bei der Gestaltung des neuen Spielplans mit besonderen Herausforderungen und Unbekannten zu kämpfen. Immerhin mussten durch die Unterbrechung der vergangenen Saison wegen des Coronavirus die 612 Partien in der verkürzten Spielzeit, die am 22. und 23. Mai endet, untergebracht werden. Dafür mussten die Winterpause - bis zum 23. Dezember wird die 2. Runde des DFB-Pokals gespielt, und am 2. Januar ist Anpfiff zum 14. Spieltag - verkürzt und drei englische Wochen eingebaut werden. Von der Termindichte ist auch das DFB-Pokalfinale in Berlin betroffen: Anpfiff ist am 13. Mai und nicht nach Liga-Ende.

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Völlig unklar ist bisher noch, ob bereits zum 1. Spieltag eine beschränkte Rückkehr der Fans in die Stadien erlaubt wird. Über die Genehmigung eines entsprechenden Konzepts der DFL zur Wiederzulassung von Zuschauern müssen Politik und zuständige Ämter entscheiden. Um die Infektionsgefahr angesichts der Corona-Krise in den Arenen zu minimieren, soll es nach dem DFL-Leitfaden ein Alkoholverbot und die Streichung der Stehplätze bis 31. Oktober sowie bis zum Jahresende keine Gästetickets geben. (dpa)

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