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Fußball-Ultras stehen unter Beschuss

Heribert Bruchhagen hat die Ultra-Szene harsch kritisiert. „Wenn sie den Fußball so lieben würden, wie sie es nach außen darstellen, würden sie auf diese scheiß Pyrotechnik und die Böller verzichten“,...

Heribert Bruchhagen hat die Ultra-Szene harsch kritisiert. „Wenn sie den Fußball so lieben würden, wie sie es nach außen darstellen, würden sie auf diese scheiß Pyrotechnik und die Böller verzichten“, sagte der ehemalige langjährige Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt und bis 2018 des Hamburger SV in der Sendung „heimspiel!“ des Hessischen Rundfunks. „Ich habe ein bisschen resigniert. Ich weiß, was die Ultra-Bewegung will, was sie bedeutet und welchen hohen Wert sie für viele junge Menschen hat. Aber ich stelle einfach fest, dass sie den Fußball nicht genug lieben.“ Der 70-Jährige reagierte auf die vergangenen Vorfälle. Beim Bundesliga-Punktspiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC kam es vor gut einer Woche genauso zu Pyro-Vorfällen wie einige Tage später in der 2. Runde des DFB-Pokals zwischen SV Wehen Wiesbaden und HSV. Wer aktiv war, sei „nicht in der Lage, Pyrotechnik zu zünden. Meine Hoffnung ist, dass sich eine neue Ultra-Generation entwickelt, die viel näher am Fußball und bereit ist, auf diese Dinge zu verzichten.“ (dpa/sid)

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