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Sport

Fußballerinnen feiern nächsten Erfolg

Die deutschen Frauen können bei der WM auch im zweiten Gruppenspiel nicht überzeugen, kommen aber gegen Spanien erneut zu einem 1:0-Sieg.

Dank Sara Däbritz (links) ist Deutschlands Fußballfrauen um Spielführerin Alexandra Popp (rechts) das WM-Achtelfinale kaum noch zu nehmen.
Dank Sara Däbritz (links) ist Deutschlands Fußballfrauen um Spielführerin Alexandra Popp (rechts) das WM-Achtelfinale kaum noch zu nehmen. © dpa/Sebastian Gollnow

Valenciennes. Sara Däbritz verschwand in der Jubeltraube. Die Matchwinnerin war schon Sekunden nach dem Abpfiff kaum noch zu sehen. Schließlich hatte ihre Tor-Grätsche dafür gesorgt, dass Deutschlands Fußballerinnen ihrem ersten Etappenziel bei der Tour de France ganz nahe gekommen sind. Die deutsche Auswahl gewann ihr zweites WM-Spiel glücklich mit 1:0 (1:0) gegen Spanien. Der Achtelfinal-Einzug ist dem zweifachen Weltmeister nach zwei Siegen kaum noch zu nehmen.

"Ich habe darauf spekuliert, dass ich noch hinkomme. Dann habe ich einfach mal gegrätscht. Dass der Ball rein geht, ist natürlich überragend", sagte Däbritz. "Das war ein absoluter Sieg des Willens. Es war von Anfang an unser Ziel, Gruppenerster zu werden."

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Dafür genügt dem Olympiasieger, bei dem die verletzte Spielmacherin Dzsenifer Marozsan schmerzlich vermisst wurde, im letzten Gruppenspiel am Montag gegen den WM-Neuling Südafrika ein Punkt. Damit würde Deutschlands Elf wahrscheinlich ein Achtelfinale gegen den Titelverteidiger und Favoriten aus den USA vermeiden.

Däbritz traf in der 42. Minute mit ihrem Tackling-Tor aus kurzer Distanz für die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die im Vergleich zum mühsamen Auftaktsieg gegen China (1:0) drei Veränderungen vorgenommen hatte. Die 17-jährige Lena Oberdorf, Lena Goeßling und Verena Schweers liefen von Beginn an auf.

"Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, waren sehr nervös und hatten Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind", sagte die Bundestrainerin. "Gott sei dank haben wir dann das Tor erzwungen. Danach haben wir eine großartige Energieleistung gezeigt. Wir brauchen nicht so nervös zu sein. Es ist jetzt zweimal gut gegangen. Nun muss der nächste Schritt kommen." (sid)