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Sport

Fußballerinnen gewinnen erneut deutlich

Die Frauen kommen der Qualifikation zur EM 2021 in England immer näher. Sie besiegen die Ukraine wieder mit 8:0. Dabei ragt ein Duo besonders heraus.

Kathrin Hendrich (links) freut sich mit den jeweils dreifachen Torschützinnen Klara Bühl Mitte) und Lina Magull über den klaren Erfolg gegen die Ukraine.
Kathrin Hendrich (links) freut sich mit den jeweils dreifachen Torschützinnen Klara Bühl Mitte) und Lina Magull über den klaren Erfolg gegen die Ukraine. © dpa/Bernd Thissen

Aachen. Die deutschen Frauen haben die Befürchtungen von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit begeisterndem Tempofußball eindrucksvoll beseitigt. Mit dem 8:0 (4:0) gewannen sie auch ihr drittes EM-Qualifikationsspiel und führen die Gruppe I mit der Maximalpunktzahl von neun Punkten und 26:0 Treffern an. "Wir haben sehr viele direkte Tore erspielt", freute sich Voss-Tecklenburg, die nach dem ersten 8:0 im Hinspiel in der Ukraine die Sorge geäußert hatte, ihre Auswahl könnte nachlassen.

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Doch Klara Bühl (7./58./61. Minute) und Lina Magull (37./42., 90.+2) mit je drei Treffern setzten die Forderung von Voss-Tecklenburg vor 5.504 Zuschauern auf dem Tivoli in Aachen konsequent um. "Ich habe das Vertrauen der Trainerin erhalten, die gesagt hat, dass ich frei aufspielen soll", sagte Bühl. Giulia Gwinn (30.) und die eingewechselte Melanie Leupholz (87.) erzielten die weiteren Treffer für die Elf.

Dabei musste Voss-Tecklenburg auf Torhüterin Almuth Schult, Svenja Huth, Sarah Doorsoun, Carolin Simon und Leonie Maier verzichten. Doch wie bereits im ersten Duell mit der Ukraine in Lwiw startete die Mannschaft konzentriert und riss das Geschehen an sich. "Wir wussten, dass die Ukrainerinnen kompakt hinten drin stehen", sagte Magull. "Darum wollten wir den Ball schnell laufen lassen. Das ist uns gelungen."

Zugleich lobte sie die gute Vorbereitung durch das Trainerteam. Voss-Tecklenburg reichte das Lob sofort zurück: "Wir wollten mit derselben Energie wie im Hinspiel auftreten. Die Mannschaft hat nicht nachgelassen", sagte die ehemalige Nationalspielerin, die die Auswahl jetzt auf den nächsten Gegner Griechenland am Dienstag in Thessaloniki einstellen muss. Die Elf kommt ihrem Ziel Europameisterschaft 2021 in England mit jedem Erfolg ein bisschen näher. (dpa)