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Bautzen

Fußgängerzone wird zum Brennpunkt

Falschparker, alkoholisierte Menschen – auf dem Platz der Völkerfreundschaft im Bautzener Stadtteil Gesundbrunnen gibt es zahlreiche Probleme.

Ein Blick auf die Treppe am Platz der Völkerfreundschaft in Bautzen-Gesundbrunnen. Aus dem Stadtteil gibt es zunehmend Beschwerden - unter anderem über Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit.
Ein Blick auf die Treppe am Platz der Völkerfreundschaft in Bautzen-Gesundbrunnen. Aus dem Stadtteil gibt es zunehmend Beschwerden - unter anderem über Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die Bewohner des Stadtteiles Gesundbrunnen wollen, dass sich am Platz der Völkerfreundschaft einiges ändert. Das sagt Stadtrat Roland Fleischer (SPD). Bei einer Begehung neulich habe man ihn vor allem auf zwei Probleme aufmerksam gemacht. „Die Fußgängerzone wird massiv von Autos befahren“, erklärt er. Das heißt, viele ignorieren das Verbotsschild und parken ihre Fahrzeuge genau dort, wo eigentlich Platz für Fußgänger sein sollte. „Es ist wichtig, dass die Stadt dort mit mehr Kontrollen für Ordnung sorgt“, so Fleischer.

Und noch ein Problem sei immer wieder an ihn herangetragen worden. Zwischen dem Kaufland und der Curie-Grundschule sitzen schon am Morgen alkoholisierte Menschen, erklärt der Bautzener. Fleischer fordert, dass die Polizeipräsenz erhöht wird. Außerdem sollte die Stadt darüber nachdenken, wie sie – zum Beispiel mit Sozialarbeitern – solchen suchtkranken Menschen Hilfe anbieten kann.

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Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD) kennt diese Probleme. Die Schilder, die auf eine Fußgängerzone hindeuten, könne man tatsächlich leicht übersehen, erklärt er und kündigt an, dass sich die Stadt mit dem Platz befasst. Zu dem Problem mit den alkoholisierten Menschen sagt er: „Wir können das Thema bei der nächsten Sicherheitsrunde miteinbringen.“ Damit meint der OB ein Treffen zwischen Ordnungsamt und Polizei, das seit 2016 regelmäßig stattfindet.