merken

Fußweg am Blauen Wunder lange gesperrt

Der Abbruch des Asphaltbelags hat am Montag begonnen. Ein Gerüst schützt die Baustelle.

Der Fußweg hinter dieser Absperrung wird jetzt abgebrochen. © SZ/Peter Hilbert

Begonnen hat jetzt der nächste kleine Schritt vor der großen Sanierung des Blauen Wunders. Seit Montagmorgen ist der elbabwärts liegende Fußweg gesperrt, der erneuert werden soll. Bis Ende 2015 war bereits das elbaufwärts liegende Pendant instandgesetzt worden. Der ist jetzt die einzige Alternative für Fußgänger und Radfahrer, um über die Brücke zu kommen.

Der zweite, 270 Meter lange Fußweg ist dringend sanierungsbedürftig. Der Gussasphalt schlägt bereits Blasen. Arbeiter der beauftragten Firma Backer Bau haben auf der Loschwitzer Seite damit begonnen, die Oberfläche abzubrechen. Parallel dazu wird ein gut verkleidetes Hängegerüst unter dem Fußweg mit einem dichten Boden montiert, teilt die Stadt mit. Denn die Stahlkonstruktion und die Geländer werden instandgesetzt und sollen danach frisch gestrichen werden. Das Gerüst schützt die Umgebung bei den Trenn-, Strahl- und Anstricharbeiten vor Beeinträchtigungen. Auf die Stahlplatte kommt letztlich ein dünner Kunstharzbelag. Bis zum 20. Dezember dieses Jahres sollen alle Arbeiten beendet werden, sodass der Fußweg wieder freigegeben werden kann. Die Stadt investiert rund 1,2 Millionen Euro.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Viel Glamour im Elbepark

Beim ersten "Fernsehkarussel im Park" am 25. Mai sind Schlager und Promis, darunter Jay Khan, de Randfichten sowie Wolfgang Lippert zu erleben

Die Gehwege sind noch nicht so alt wie das 1893 fertiggestellte Blaue Wunder. Ursprünglich liefen Fußgänger direkt über die Brücke. Um eine weitere Fahrspur zu gewinnen, wurden 1935 an beiden Seiten stählerne Konsolen angebracht, über die die drei Meter breiten Gehwege führen. 1972/73 wurde die elbabwärts liegende Passage umgebaut und bekam das stählerne Deckblech mit dem Gussasphaltbelag.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Das verschwundene Brückenmännchen

Spaziergänger wundern sich, dass die Figur an der Augustusbrücke nicht zu sehen ist. Das hat einen guten Grund.