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FVG-Chefin im Amt bestätigt

Manuela Langer kann Chefin der FVG bleiben. Wegen formaler Fehler musste der Stadtrat noch einmal der Neubesetzung zustimmen.

© Stadt Riesa/Matthias Seifert

Riesa. Manuela Langer kann Chefin der FVG bleiben. Wegen formaler Fehler musste der Stadtrat noch einmal der Neubesetzung zustimmen. Im Dezember hatte sich das städtische Veranstaltungsunternehmen schon einmal das Okay für die Neubesetzung der Stelle mit Verwaltungsmitarbeiterin Manuela Langer als Nachfolgerin von Kathleen Kießling (Amtsleiterin Bildung/Kultur/Soziales) eingeholt. Aus Sicht von Linken-Fraktionschefin Uta Knebel fehlten im Vorfeld der Abstimmung allerdings Informationen, um sich eine Meinung bilden zu können. Die Rechtsaufsicht des Landsamtes gab Knebel Recht. Die übermittelten Inhalte „genügen nicht, um den Informationsbedarf der Stadträte zu decken (...).“ So seien etwa keine vertraglichen Inhalte über Laufzeit oder Vergütungsbestandteile mitgeteilt worden, hieß es in der Begründung. Aus Sicht der Verwaltung seien die Umstände und die Personalie allen Stadträten hinreichend bekannt gewesen. Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Bestellung hatte die Entscheidung der Rechtaufsicht nicht.

Die Linke kritisiert die Doppelbelastung Manuela Langers, die gleichzeitig als persönliche Referentin von Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) tätig ist. Aus Sicht von Fraktionschefin Uta Knebel müsste Langer für die Tätigkeit bei der FVG an anderer Stelle entlastet werden. (SZ/veb)

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