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Gabelsberger muss weiter warten

Der Fördermittelantrag kam zu spät. Jetzt wird der Ausbau der Straße in Heidenau noch einmal verschoben.

© Archiv: SZ

Von Heike Sabel

Heidenau. Dieses Jahr sollte sie nun wirklich werden. Nachdem die Stadt Heidenau den Ausbau der Gabelsbergerstraße schon mehrfach verschob, war sie nun für dieses Jahr fest eingeplant. Auch die Anwohner wurden bereits informiert. Nur hatte die Stadt dabei die Rechnung offenbar ohne Kreis und Freistaat gemacht. Wieder liegt es am Geld, diesmal aber nicht am Heidenauer.

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Der Fördermittelantrag war im Dezember ans Landratsamt geschickt worden. Doch das schickte ihn erst im Januar weiter, sagt die Stadtverwaltung. Zu spät, sagte daraufhin das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Obwohl das Budget für Instandsetzungs- und Erneuerungsarbeiten von Straßen im Freistaat von 188 um noch einmal 70 Millionen aufgestockt wurde, für die Heidenauer Gabelsbergerstraße ist diesmal nichts drin.

Die rund 260 Millionen Euro seien zwar die höchste Summe seit zehn Jahren für den kommunalen Straßen- und Brückenbau, aber das diesjährige Fördermittelbudget ist auch bereits komplett ausgeschöpft. Deshalb können Förderanträge, die seit Anfang 2018 eingegangen sind bzw. noch eingehen, nach derzeitigem Stand erst 2019 bewilligt werden. Für Heidenau geht es um rund 83 000 Euro, auf die man nicht verzichten will und kann.

Seit Freitag ist auch der Stadt die Absage bekannt. „Das bedeutet in der Konsequenz, dass in der Tat die Baumaßnahme leider in das Jahr 2019 verschoben werden muss“, sagt die stellvertretende Bürgermeisterin Marion Franz. Das hatte sich schon im Februar angedeutet. Damals aber hoffte Heidenau noch auf eine Lösung. Nun hat Marion Franz eine andere Hoffnung: Dass der Fördermittelbescheid nächstes Jahr zeitig kommt, damit auch schnell ausgeschrieben werden kann.