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Gabriel bittet Fahimi zu Vier-Augen-Gespräch

Am Montag hatte Fahimi in einer Pressekonferenz bekräftigt, dass sie anders als Gabriel keine Gesprächsforen mit Anhängern von Pegida besuchen werde.

Berlin. Nach den jüngsten Differenzen um den Umgang mit der islamkritischen Pegida-Bewegung haben SPD-Chef Sigmar Gabriel und seine Generalsekretärin Yasmin Fahimi ein längeres Vier-Augen-Gespräch geführt.

Am Rande einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion ging Gabriel am Dienstag mit Fahimi in einen separaten Raum. Beide betonten aber hinterher, es sei nur um das Arbeitsprogramm der nächsten Wochen gegangen. Das Gespräch dauerte 50 Minuten.

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Am Tag zuvor hatte Fahimi in einer Pressekonferenz bekräftigt, dass sie anders als Gabriel keine Gesprächsforen mit Anhängern von Pegida besuchen werde. Gabriel dürfte nicht sehr erfreut sein über diesen nochmal bekräftigten Dissens, hieß es in der Partei.

Die Deutsch-Iranerin hatte nach dem Besuch Gabriels bei einer von der Landeszentrale für politische Bildung in Dresden organisierten Veranstaltung mit Pegida-Anhängern betont, dass sie zu solchen Veranstaltungen nicht gehen würde. Gabriel sagte dazu in der „Bild“-Zeitung, er „kämpfe um jede Seele, auch um die meiner Generalsekretärin.“ In allen Parteien gebe es unterschiedliche Meinungen zum Umgang mit Pegida, so Gabriel. (dpa)

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