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„Gänsefuß“ bis Mitte November dicht

Nur an den Wochenenden ist die Straße in Langebrück frei. Autofahrer müssen Geduld mitbringen.

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© Thorsten Eckert

Eine Sperrung im September und Oktober konnte abgewendet werden. Jetzt muss es aber doch sein. Die einzige reguläre Zufahrt zum Landgasthof Hofewiese ist dicht. Am Ortsausgang von Langebrück steht ein Verbotsschild.

Nach Angaben der Stadt Dresden wird noch bis Dienstag, den 21. November, die Fahrbahn in Ordnung gebracht. Auf der reichlich einen Kilometer langen Straße wird eine Baufirma neuen Asphalt verlegen. Momentan hat aber die heiße Phase der Arbeiten allerdings noch nicht begonnen. Die neue Asphaltdecke ist notwendig, da die Drewag in dem Bereich eine neue Mittelspannungsleitung verlegen ließ. Sie wurde auf einer Länge von insgesamt 1,3 Kilometern vom Ortsausgangsschild Langebrück bis zur Hofewiese ausgetauscht. Die Kabel dienen zur Versorgung von Langebrück. Die alten Leitungen sind verschlissen und müssen erneuert werden, teilte die Drewag mit.

Kompromiss gefunden

Holger Zastrow, Inhaber der Hofewiese, hat sich mit der Sperrung arrangiert. „Die Woche über hat der Landgasthof ohnehin geschlossen. Da ist das nicht weiter problematisch“, sagt er. Wenn an den Wochenenden der Landgasthof für Besucher öffnet, ist auch der Gänsefuß befahrbar. Das sieht ein Kompromiss vor, den Stadt, Baufirma und Ortsverwaltung ausgehandelt hatten. Danach wird am Wochenende eine Ampel aufgestellt. Allerdings müssen Autofahrer hier etwas Geduld mitbringen. Die Rot-Phase dauert drei Minuten, teilt ein Schild den wartenden Autofahrern mit. Geöffnet ist am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Das gilt auch für den Buß- und Bettag.

Der nächste Höhepunkt findet schon am Sonnabend auf dem Landgut statt. Erstmalig übergibt hier Ortsvorsteher Christian Hartmann (CDU) den Schlüssel der Orts- verwaltung. Außerdem wird ein Fass Freibier spendiert. Zahlreiche Narren des Langebrücker Faschingsvereins Latollka sind dabei. Bis 14 Uhr bieten sie hier ein buntes Programm. Für das zweite und dritte Adventswochenende sind Weihnachtsfeste geplant. So wird am 9. und 10. Dezember eine Wildweihnacht gefeiert und am 16. und 17. Dezember eine Heideweihnacht mit Weihnachtsmarkt. „Am 24. Dezember und am zweiten Weihnachtsfeiertag werden wir genauso öffnen wie an den Tagen zwischen den Jahren. Silvester und am Neujahrstag können die Besucher ebenfalls kommen“, sagt Holger Zastrow. (SZ/td)