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Meißen

Gäste stürmen Raschkes Empfang

Das Büffet musste vorzeitig eröffnet werden, so groß war der Andrang.

Von der Eröffnung des Weinfestes ging es für die Delegation der Gäste aus Meißens japanischer Partnerstadt Arita direkt zum Weinerlebnis im Kreuzgang.
Von der Eröffnung des Weinfestes ging es für die Delegation der Gäste aus Meißens japanischer Partnerstadt Arita direkt zum Weinerlebnis im Kreuzgang. © Anne Hübschmann

Eigentlich war der Beginn erst auf 20.30 Uhr festgesetzt. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Kreuzgang der früheren Franziskanerklosterkirche im Meißner Zentrum bereits bestens gefüllt. Mit großem Appetit wurde zu Würstchen, Wraps, Saté-Spießen sowie Wein und Sekt von der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen gegriffen. Die Mitarbeiter der Sopro hatten alle Hände voll zu tun, der Nachfrage nachzukommen, erledigten ihren Job jedoch bravourös.

Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) freute sich am Freitagabend sichtlich über den Andrang. „Da die Gäste aus unseren Partnerstädten schon zeitig da waren, habe ich das Büffet vorzeitig eröffnet“, so der Rathauschef. In trauter Eintracht hatten sich an einem hinteren Tisch der Liegnitzer Bürgermeister Tadeusz Krzakowski und sein Leitmeritzer Amtskollege Ladislav Chlupáč zusammengefunden. Die Sozialbürgermeisterin aus Vitry-sur-Seine habe absagen müssen, so Olaf Raschke. Dafür seien Gruppen aus Fellbach und Arita angereist. Von der Eröffnung des Weinfestes auf dem Markt strömten die Japaner mit Organisator Kay „Leo“Leonhardt an der Spitze in den Kreuzgang. Auffällig: Die Gäste aus Fernost bestückten ihre Teller nur mit kleinen Portionen. In ihrem Bereich des Kreuzganges war es am ruhigsten.

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Ein großes Hallo gab es dagegen an der Tafel der Alt-Stadträte, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bürgermeistern aus den Partnerstädten eingerichtet hatten. Der Seniorchef des Autohauses Lassotta, Frank Lassotta (ULM), plauschte munter mit dem früheren Stadtwerke-Chef Hans-Jürgen Woldrich. Dieser hatte extra die Fahrt von Dohna auf sich genommen, um in Meißen dabei zu sein. Auch Alt-Stadtrat Heinz Gleisberg von der Linken ließe es sich an dem Tisch schmecken. Etwas später stieß Apotheker Oliver Morof (ULM) hinzu. Ex-Finanzbürgermeister Hartmut Gruner schaute ebenfalls vorbei.

Erstmals stark vertreten die Fraktion der AfD-Stadträte zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Kirste, der in einem luftigen dunklen Adidas T-Shirt erschien. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich wählte dagegen die Farbe rot. Daniela Kuge, die für die CDU im Landtag sitzt, unterhielt sich intensiv mit Wellenspiel-Chef Falk Müller und dessen Frau.

Von der Wirtschaft besuchten unter andere Sparkassen-Vorstand Rainer Schickatzki und Volksbank-Chef Claus-Michael Zwiebel den städtischen Empfang. Der Inhaber der Privatbrauerei Schwerter Meißen, Eric Schäffer, ließ sich ein Glas Wein schmecken. Er zählt die Tage bis zum großen Bockbieranstich am 2. Oktober. Diesmal wird die frühere Landtagsabgeordnete der Bündnisgrünen, Antje Hermenau, die Festrede halten.

Zufrieden betrachtete der Chef der Winzergenossenschaft Lutz Krüger den Trubel. Sein Wein floss in Strömen. Für Nachschub ist mit einem sehr guten 2019er gesorgt.