Anzeige

„Schwimmen ist meine Leidenschaft“

Der Sportler des DSC ist genau da, wo er sein will.

Georg Schubert motiviert vor allem seine Trainigsgruppe. Für ihn ist sie entscheidend, um im Sport erfolgreich zu sein.
Georg Schubert motiviert vor allem seine Trainigsgruppe. Für ihn ist sie entscheidend, um im Sport erfolgreich zu sein. © Foto: Martin Skurt

Georg Schubert ist begeisterter Schwimmer. Im Alter von sieben Jahren hat er aus Spaß angefangen. Seit nun acht Jahren betreibt er den Sport professionell. „Schwimmen macht mir viel Spaß, auch wenn das Training sehr anstrengend ist“, sagt der 18-Jährige, der aktuell beim Dresdner SC trainiert. 

Im vergangenen Jahr gewann er bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften einmal Silber für 50-Meter-Schmetterling und einmal Bronze für 50-Meter-Freistil. Seinen bisher größten internationalen Erfolg erzielte er aber bei der JEM in Kazan, Russland. Hier ist er Sechster geworden: mit der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel.

„Mich motiviert vor allem meine Trainingsgruppe, und natürlich auch mein Erfolg“, erzählt Georg Schubert. „ Aber das Erleben, das Gefühl in der Gruppe spielen eine große Rolle. Wenn wir gemeinsam nicht so viel Spaß hätten, zum Beispiel im Trainingslager, wäre ich sicherlich nicht so motiviert.“ Denn wenn seine Schwimmkollegen und er an einem Strang ziehen, läuft es besser. 

„Die Gruppe ist entscheidend für den Trainingserfolg, da Schwimmen sonst eine Einzelsportart ist“, erzählt der Leistungssportler. Gemeinsam trainieren sie circa 15 Einheiten pro Woche. Davon zehnmal Schwimmtraining, und fünfmal Athletik- oder Krafttraining. Da Schwimmen sehr ausdauerlastig ist, müssen sie meist häufiger trainieren als andere Sportarten.

„Das ist auch ein Grund, warum ich wenig Freizeit habe“, sagt Georg Schubert. Die übrig gebliebene Zeit verbringt er dann gern mit seiner Freundin oder seinen Freunden. Er bereue aber nichts: „Ich habe mich damals bewusst für das Schwimmen entschieden, das ist meine Leidenschaft.“ Denn vor einigen Jahren hat der Schwimmer auch mal Klavier gespielt. Jetzt nicht mehr. Er wollte eins von beiden richtig können. Wenn Georg Schubert aber nicht schwimmen würde, wäre er sicherlich künstlerisch tätig. „Ich male schon immer gern“, erklärt er. „Früher interessierte ich mich auch für Graffiti und habe selbst gesprayt.“

Jetzt konzentriert sich Georg Schubert aber hundertprozentig auf den Sport. Kein Wunder, das wurde ihm auch in die Wiege gelegt. Denn seine Mutter ist schon immer geschwommen, kurze Zeit sogar professionell. Sein Opa war zudem semiprofessioneller Wasserballer, und sein großer und kleiner Bruder schwimmen beide.

Hier geht es zum Voting für die Nachwuchssportler.

Sie wollen mehr über die anderen Nominierten und die Verleihung erfahren? Hier bekommen Sie alle Infos!