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Dippoldiswalde

Eine Liebeserklärung ans Erzgebirge

Die Galerie Heimatstuben in Schellerhau zeigt Landschaftsbilder und Porträts von Ursula Bankroth. Viele Werke entstanden ganz in der Nähe.

Die Sonne geht auf in den Bergen, der Nebel senkt sich - solche Momente hält Ursula Bankroth fest.
Die Sonne geht auf in den Bergen, der Nebel senkt sich - solche Momente hält Ursula Bankroth fest. © Foto: privat

Die Schellerhauer Kunstfreunde starten mit viel Farbe ins neue Jahr. Ihnen ist es gelungen, die Dresdner Künstlerin Ursula Bankroth  für eine Ausstellung in der Galerie Heimatstuben in Schellerhau zu gewinnen, wie Mitorganisator Dietrich Papsch informiert. Ursula Bankroth hat viele Jahre in Fürstenau in einem alten Fachwerkhaus gelebt, wo auch die meisten der Gemälde entstanden sind, die ab Sonnabend, dem 11. Januar, gezeigt werden.

Ursula Bankroth wurde 1941 in Magdeburg geboren und wandte sich zunächst  der Gebrauchsgrafik an der Fachschule für Angewandte Kunst in Magdeburg und Berlin zu, ehe sie anschließend Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Jutta Damme und Rudolf Bergander studierte. Von 1971 bis 1973 übernahm sie dort eine Aspirantur. Seit 1969 arbeitet sie freischaffend in Dresden und Fürstenau. "Die Darstellung der kargen Kammlandschaft in Fürstenau ist einer der Schwerpunkte der künstlerischen Arbeit von Ursula Bankroth", so Papsch.

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In ihren Gemälden, Gouachen und Monotypien halte sie Typisches davon fest, etwa die schmalen, gewundenen Flächen, begrenzt von Steinrücken, sowie das Spiel der Farben in den verschiedenen Jahreszeiten. "Deshalb vor allem zog es sie immer wieder ins Ostergebirge, in ihr geliebtes Fachwerkhaus nach Fürstenau, das sie in der Malerei inspirierte", weiß Papsch. Dort lebte sie mit ihrem Mann, dem Maler, Grafiker, Fotografen und Keramiker Bernd Bankroth. Im Kuhstall des Hauses hatte er seine Keramikwerkstatt eingerichtet, die für den familiären Familienunterhalt für das Paar und zwei Adoptivkinder sorgte. 

Nach seinem Tod zog Ursula Bankroth nach Dresden um und lehrte  ein Jahr lang an der Hochschule für Bildende Künste. Danach verdiente sie neben der Malerei ihre Brötchen mit Führungen in der Semperoper.

Nach der Ausstellung in der Osterzgebirgsgalerie im Dippoldiswalder Schloss im Jahr 2011 kommt Ursula Bankroth mit ihren Bildern nun ein weiteres Mal ins Osterzgebirge. Die Ausstellung wird am Sonnabend,  11. Januar, 16 Uhr, eröffnet. Die Laudatio hält Prof. Rudolf Koloc aus Berlin. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen. Die Ausstellung wird bis zum 5. April gezeigt und kann jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. (SZ)

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