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Gambler weiter geöffnet

Bereits im Frühjahr sollte die Spielothek nahe des Zittauer Gymnasiums geschlossen werden. Nun zieht der Betreiber vor das Oberverwaltungsgericht.

© dpa

Von Erik-Holm Langhof

Die von der Landesdirektion Sachsen geforderte Schließung der Spielothek Gambler am Töpferberg lässt weiter auf sich warten. Wie Pressesprecher Gunter Gerick auf SZ-Anfrage mitteilt, wurde eine Schließung der Dresdner Aufsichtsbehörde noch nicht angezeigt. Bei dem Sachverhalt handle es sich um ein laufendes Verfahren beim sächsischen Oberverwaltungsgericht in Bautzen, so Gerick. Somit geht der Betreiber in die nächste Instanz, um eine Schließung zu verhindern. Dort liefen zurzeit zwei Verfahren, erklärt Richterin Norma Schmidt-Rottmann. „Eine Entscheidung sei in den Verfahren bisher noch nicht ergangen.“ Eine erste Klage dagegen wies das Verwaltungsgericht Dresden bereits ab.

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Seit bereits fünf Jahren gelten für Spielhallen in Sachsen neue Regeln, die seit dem Frühjahr 2018 verschärft überprüft wurden. Demnach muss unter anderem der Abstand zwischen Spielothek und einer Schule mindestens 250 Meter betragen. Im Fall des Gamblers in Zittau ist der Abstand zum nahegelegenen Christian-Weise-Gymnasium jedoch nicht ausreichend. Daher wurde die Betriebserlaubnis durch den Freistaat verweigert. Sachsenweit sind nach Angaben der Landesdirektion aktuell über 170 Spielhallen betroffen.