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Ganz Syrien nach Explosion ohne Strom

Nach Explosion einer Gaspipeline waren große Teile Syriens von einem Stromausfall betroffen. Die Regierung vermutet einen Anschlag.

Aufnahmen aus Syrien zeigen das Ausmaß der Gaspipeline-Explosion.
Aufnahmen aus Syrien zeigen das Ausmaß der Gaspipeline-Explosion. © SANA/dpa

Im Süden Syriens hat die Explosion einer Gas-Pipeline am Montagmorgen zu einem landesweiten Stromausfall geführt. Es gebe Anzeichen auf einen Terroranschlag, sagte der syrische Energieminister Ali Ghanem im staatlichen Fernsehen. Man arbeite mit Hochdruck an den Reparaturen. Viele Haushalte hätten schon wieder Strom.

Gegen Mitternacht war es zwischen den Vororten Adra und Dumair nordöstlich der Hauptstadt Damaskus zu einer großen Explosion gekommen. Elektrizitätsminister Mohammed Suhair Charbutli zufolge war sie "die sechste ihrer Art, der diese Pipeline im selben Gebiet ausgesetzt war". Die Explosion habe den Gasdruck im Kraftwerk beeinträchtigt, wodurch andere Stationen ihren Betrieb einstellen mussten und einen landesweiten Stromausfall verursachten. Bildaufnahmen der staatlichen Nachrichtenagentur zeigten Großbrände in den Vororten.

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Angriffe auf Gaspipelines in Gebieten, die von der Regierung kontrolliert werden, sind seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 keine Seltenheit. (dpa)

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