merken

Ganzes Viertel ohne Wasser

Am Sonnabend will die Oewa eine neue Wasserleitung an der Zuckerfabrikstraße anklemmen. Der Termin ist bewusst gewählt.

© Symbolbild/dpa

Von Jens Hoyer

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Was? Ein Suzuki? Klar, ist cool!

Viel Esprit und frischer Charme - deshalb ist das Energiebündel Suzuki Swift so beliebt.

Döbeln. Die Bauarbeiten in der Zuckerfabrikstraße gehen in die letzte Runde. Am Sonnabend wird den Bewohnern das Wasser abgedreht. Dann soll eine neu verlegte Wasserleitung an die Leitung in der Grimmaischen Straße angeschlossen werden. Weil es an der Grimmaischen Straße unter anderem mehrere Arztpraxen und das Dialysezentrum gibt, die auf eine sichere Wasserversorgung angewiesen sind, mussten die Arbeiten auf einen Sonnabend verlegt werden. „Die Anwohner haben wir Anfang März per Handzettel informiert, dass sie am 10. März etwa von 14 bis 19 Uhr kein Wasser haben und sich darauf einstellen können“, sagte Sven Gammisch, Gruppenleiter Trinkwasser bei der Oewa. Bereits am Freitag erfolgt das Umbinden der Leitung in der Max-Planck-Straße und bis zum Sonnabend auch die erforderlichen Tiefbauarbeiten in der Zuckerfabrikstraße.

Ende März soll das Vorhaben, an der neben der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft auch der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal beteiligt ist, abgeschlossen sein. Zumindest dann, wenn das Wetter mitspielt. Nach dem Tiefbau muss die Straßendecke wiederhergestellt werden.

Der AZV hat den Mischwasserkanal aus den 1950-er Jahren erneuern lassen, der stark korrodiert und stellenweise undicht war. Bei stärkeren Niederschlägen sei es zum Rückstau gekommen. Die Trinkwasserleitung sei noch älter als der Mischwasserkanal, teilt die Oewa mit. In der Vergangenheit habe es mehrere Störungen gegeben, sodass die Leitung an verschiedenen Stellen repariert werden musste. In den Mischwasserkanal investiert der AZV rund 130 000 Euro, die Erneuerung der Trinkwasserleitung kostet die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft rund 63 000 Euro.