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Was Selbstversorger jetzt im Garten säen können

Wer den Speiseplan mit selbst angebautem Lebensmitteln aufpeppen will, sollte mit den ersten Aussaaten beginnen. Welche Gemüse jetzt an der Reihe sind und was zu beachten ist.

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Bereit für den Gemüsegarten? Im März können die ersten Aussaaten starten.
Bereit für den Gemüsegarten? Im März können die ersten Aussaaten starten. © epiximages - stock.adobe.com

Im März und April stehen die ersten Aussaaten für Gemüse und Salate im heimischen Garten an starten. Wer kaum oder keine Erfahrung mit dem Gemüseanbau hat, sollte mit einer kleinen Gartenfläche oder ein paar Pflanzkästen auf Terrasse oder Balkon starten.

Im dagegen Garten lohnt ein Blick auf die Bodenqualität. Schotter und sehr steinige Flächen machen es den Pflänzchen und damit auch dem Gärtner schwer. Wer genau wissen will, wie sein Wunschboden beschaffen ist, kann das auch selbst mit Sets zur Bodenanalyse* testen.

Für den Start eignen sich Radischen

Sind Beet oder Topf* ausgesucht, kann es auch schon losgehen. Radieschen zum Beispiel kommen auch mit noch etwas kühleren Temperaturen klar. Sie stellen generell keine großen Anforderungen an den noch ungeübten Hobbygärtner. Ein halbschattiges Plätzchen genügt. Ausgesät werden kann schon im März und bis in den Spätsommer. Je nach Sorte können die ersten knackigen Knollen übrigens schon nach vier bis sechs Wochen geerntet werden. Das erste Erfolgserlebnis ist also garantiert!

Auch Lauch, Zwiebeln und Mangold können jetzt schon in den Boden gebracht werden. Letzterer ist ebenfalls ein ziemlicher Frühstarter, der schnell den Speiseplan bereichert und außerdem noch hübsch anzusehen ist.

Die hierzulande gängigen Buschbohnen gedeihen besonders gut an warmen und sonnigen Plätzen, kommen aber auch im Halbschatten gut zurecht, solange der Boden warm genug ist. Gesät werden kann ab dem Frühjahr. Die Samen - jeweils bis zu fünf Stück - kommen in etwa drei bis fünf Zentimeter tiefe Löcher. Der große Vorteil: die Bohnen benötigen keine Rankhilfe. Anders sieht es bei den Gurken aus. Die können zum Beispiel auch gut an kleinen Rankbögen wachsen. Bevor die Jungpflanzen in die Erde kommen, sollten die Bodentemperaturen auf konstant mindestens 15 Grad liegen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet die Eisheiligen im Mai ab.

Tomaten sind anspruchsvoller

Tomaten brauchen einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden, Staunässe mögen sie nicht. Allzu kalt sollte für Tomaten auch nicht mehr sein. Hobbygärtner können die Pflanzen aber schon jetzt vorziehen, dafür ist allerdings ein Schutz nötig. So genannte Tomatenhäuser - kleine Foliengewächshäuser - gibt es im Gartenfachhandel. Wer Folie und ein paar Kanthölzer besitzt, kann sich aber auch selbst ans Bauen machen. Die Häuschen sollten seitlich offen sein, sodass für ausreichend Belüftung gesorgt ist. Bei Temperaturen von etwa 20 Grad zeigen sich nach acht bis zehn Tagen die ersten Keimlinge. Nach den Eisheiligen geht es für die Mini-Tomaten ab ins freie Beet. Die Zahl der Tomatensorten ist groß. Vor dem Anbauen lohnt sich ein Blick auf alte und neue Sorten, Geschmacks- und Anbaupräferenzen.

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© DDV Media

Disclaimer: Dieser Artikel wurde von DDV Media erstellt. Er ist kein reguläres Angebot von Sächsische.de und fällt nicht unter die Verantwortung der Redaktion.

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